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Beschreibung derjenigen Jauner, Zigeuner, Strassen-Räuber, Mörder, Markt- Kirchen- Tag und Nacht-Dieben, Falschen Geld-Münzer, Wechsler, Spieler und andern herum vagirenden liederlichen Gesindels : welche zum Schaden und Gefahr des gemeinen Wesens theils in Schwaben, dann in der Schweiz, Baiern, in der Pfalz, am Reinstrom, Boden- und Zürcher-See, Frankreich, Tirol, auch noch in andern Ländern, würklich noch herum schwärmen, und von der dahier von 1798 bis 1799 in Verhaft gelegenen hienach benannten Jauner- und Mörder-Bande, währenden Inquisitions-Process mit grosser Mühe entdeckt- und beschrieben worden. Nebst einem Anhang der aus dieser Gesellschaft hie und da hingerichteten, oder natürlichen Tods gestorbenen Erzjauner und Dieben / Auf öfteres und dringendes Anverlangen, besonders von Auswärtigen Justiz-Aemtern, auf eigene Kosten, zum wahren Wohl der so höchstnöthigen allgemeinen Sicherheit, als dem edelsten Kleinod eines Staats, annoch zum Druck befördert, von Georg Jacob Schäffer ; Sulz am Nekkar
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Philipp Lux.

Eheweib des ermordeten Schwaben Sepp Nro. 141., 56 Jahr alt, katholischerReligion, rahner Postur, langlechten bleichen Angesichts, brauner Augen und Haare,die sie in am Kopf zusammengebundenen Zöpfe», oder oben auf dem Kopf zu-sammerigewikelt trage. Seye in allen Stäken ein schlechtes. Mensch.

Ihr jeziger Mann:

171) Schwaben,Sepp, der irgendwo ein Maier gewesen, aber abgesezt worden, 5»Jahr alt, katholischer Religion, kurzer untersezter Postur, habe ein bleiches An.gesicht, weisse Augen, schwarze Haare. Habe vor ohngefähr z Jahrev zwei Bau-ren bei Allerheiligen totgeschlagen, das ihme die Kätt selbst erzählt. Seyr emfrecher schreklicher Kerl, den man immer in denen Thälern bei Oberkirch, Oppenau ,haben könne, seye zu Oberkirch vor r Jahren wegen der Mordthat inngelegen,habe aber nichts gestanden, man habe gleich nach der Mordthat einen Verdacht aufden Sepp gehabt, und ihn gefragt: Wie es auch möglich seye; daß einer zwei zu-mal todtschlagen könne'? Worauf Sepp geäußert:

,-Diß seye keine Kunst. Wenn einer zwischen denen zwei laufe, und mit dem»im Sak verborgenen Beil den einen plözkch totschlage, und dann dem andernauch gleich auf den Kopf gebe, so seyen beede gleich todt."

172) Die jüngste Tochter von der Schwaben Seppj», 18 Jahr alt, kat-oMerReligion, rcthbcechten Angesicht-, brauner Augen und Haare. Laufe vieles mikder Mutter, habe auch schon gedient.

173) Blinde Franz, ganz blind, 56 Jahr akt, katholischer Religion, grosser dikeeStatur, stark blatkermasigen Angesicht-, schwarzer Haare. Seye ein Crzdieb undein Kamerad von, Spengler Christe, vom -Hanns diro. 165., seinem verhafte»Bruder Laveri und noch andern greifen Dieben. Seye vie 5 im Sk. Blasi-chenHegau, bei Villingen , Neustadt, Leuzkirch. Habe mit Mveri einen Spekdieb«stahl begangen.

174) Theres, vui§r> Leirer Käters Theres, dessen Beischläferin, 40 Jahr alt, ka.tholischer Religion, rahner Statur, bleichen Angesichts, grauer Augen, rokblech-ler Haare.

175) Der älteste Bub vom Franz, den er mit seinem verstorbenen Weib Väbeleerzeugt, 15 Jahr alt, katholischer Religion, wohl gewachsen, schwarzen Angesicht-,brauner Haare, grauer Augen.

r?6) Dessen Bruder, 11 Jahr alt, diese beede laufen mit dem Vater und der There§,die auch zwei Kinder vom Franz habe, und eins vsm justificirten Spengler Chri-ste, habe mit jedem zugehalten.

177) Bukette Laveri, ein Pfeifer oder Spielmann, kleiner rahner Statur, miteinem Bukel auf der rechten Seite, 48 Jahr alt, katholischer Religion, rotblech-ten Angesichts, spiziger Nase, grauer Augm, gMechter Haare. Seye ein alterDieb.

Sulzer Liste, ?. 29. I§w. 153.

Freiburger Liste, v. 179g. Nro. ryZ.

Cmmendinger Liste, v. 7794. Xro. 59.

Oberdischinger Liste, p. irg.

178) Xaverk, ein Sohn vom bukelten Xaveri, 24 Jahr alt, katholischer Religion,rahner Statur, rothbrechken Angesicht, grauer Augen, brauner Haare, langerspiziger Nase. Seye vor 4 Jahren zu Hüfinzen unter dem Nahmen Xaver Nm-nmrr inngelegen, und jezo ein Schweizer Jauner vom ersten Rang, führe Mol.

Freiburger Liste/ Nro. 142.

»79) Gak