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Beschreibung derjenigen Jauner, Zigeuner, Strassen-Räuber, Mörder, Markt- Kirchen- Tag und Nacht-Dieben, Falschen Geld-Münzer, Wechsler, Spieler und andern herum vagirenden liederlichen Gesindels : welche zum Schaden und Gefahr des gemeinen Wesens theils in Schwaben, dann in der Schweiz, Baiern, in der Pfalz, am Reinstrom, Boden- und Zürcher-See, Frankreich, Tirol, auch noch in andern Ländern, würklich noch herum schwärmen, und von der dahier von 1798 bis 1799 in Verhaft gelegenen hienach benannten Jauner- und Mörder-Bande, währenden Inquisitions-Process mit grosser Mühe entdeckt- und beschrieben worden. Nebst einem Anhang der aus dieser Gesellschaft hie und da hingerichteten, oder natürlichen Tods gestorbenen Erzjauner und Dieben / Auf öfteres und dringendes Anverlangen, besonders von Auswärtigen Justiz-Aemtern, auf eigene Kosten, zum wahren Wohl der so höchstnöthigen allgemeinen Sicherheit, als dem edelsten Kleinod eines Staats, annoch zum Druck befördert, von Georg Jacob Schäffer ; Sulz am Nekkar
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85
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8§

k) <Rchwasis?n Husaren Sebastian, S. 6-92. 691. zoog. 7^6.- 73z. gog-p.

3 ° 59 - 3077. ZZ47. -Z49.

8) Schwarze Peter, sey« ein wohl bejahrter Mann, von kleiner stark unterseztetPostur, schwarzbraunen Angesichts und Haar» S. ioZZ. Z055. zi8o. Zi8i..

Welch abscheulicher Aberglauben übrigens, besonders aber unter der Schau«-er-und Freilenk-Iauucr-Elaste, annoch herrsche, davoy zeugt des Schtnder-T0lli§Erzählung, die Leute, vor dem Einbruch, zu verschläfen.

Sem Kamerad, der LauhHeimer Toni , habe dessen Beischläferin mitsehr starken -Sachen das Kind abgerieben, diesem Kind den Bauch ausgeschnit-zten, das Herzlen davon gefressen, auch beede Handle« abgeschnitten. Vor dem Ein«brnch hakten sie dann aLemahl die zehn Fmgerlen hievon angezündet, ss viel nundavon gebrannt, so viel Leute haben auch in dem Haus, in welchem der Einbruchgeschehen sollen, schlafen müssen; wann hingegen ein Fingerten nicht gebrannt, soseye eine Person werter in dem Haus gelegen , davon sie nichts gewußt, und die.hernach auch nicht geschlafen."

Und hiemit wird nun, bei meinem heran nahenden Älter, meine lezteArbeit in diesem Fach, beschlossen. Es ist zur Genüge bereits bekannt, daß unterdie viele traurige Folgen des lezkern Kriegs, unstreitig such die große Vermehrungdes Iaunee - Skrassenräuber - Bettler« und Betrüger - Gesindels gehöre. Inallen Nahen und Entfernten Gegenden häufet sich dergleichen Gesinde! einzel undin Banden sehr stark an, und besonders befindet sich der s«. 1798- aus dem BlokhauSzu Heidenheim auf eine unbegreifliche Art entkommen« Erz, Iaunee und Strassen-Räuber, Caspar Emödrr, welcher in der Oberdischinger Liste Seite IZÜ. -lro, Ichir»bereits genau beschrieben ist, an der Suche einer RäuberBande, die in den NordSchwäbischen Gegenden, seit einigen Monaten, aller Orten nichts als Furcht undSchreken verursacht hat, und meistens in den Pfarrhäusern und Kaufläden gewalt-same Disbstahle ausführet» Der Justiz und der öffentlichen Vorsorge für das Men-schenwohl, muß daher, an der Verminderung Dieser schädlichen Menschen-Gesellschüft,alles gelegen seyn - indeme eine solche Gesellschaft dem Leben und Gütern der Bürgernäußerst gefährlich ist, sie gehen mit vereinigten Kräften zu Werk, vertheidigen sich mitMacht gegen jeden, welcher sich das Genüge nicht rauben lassen will, sie beunruhige»ganze Länder mit ihrem Unternehmen, und wann sie gleich nicht wirklich tödten, so findsie doch, im Fall eines Widerstands, dem Leben der Bürger gefährlich; sie stehen sicheinander gegen die sie verfolgende Obrigkeiten bey, und die Beispiele sind nicht selten, woes s>. lchem verbündetem Befindet gelungen, einen Gefangenen von ihrer Bande, auf demTransport, oder aus dem Gefängniß zu befreien, als aus welchem wichtigen Grund,auch noch ferner sehr zu wünschen wäre, daß, wann von denen vorgeschriebenen viele»Erz-Iaunern und Diebe» hie oder da beigefangen werden, solche, als wahre Feindedes Staats, welche sich mit einander verbunden haben, nicht nur nichts zum Vortheildes Staats zu arbeiten, sondern vielmehr den guten Bürgern ihr woh! erworbenes Ver-mögen zu entziehen, nicht leicht mir einer Gefängniß, sondern mit einer andern der»Verbrechen angemessenen Strafe belegt würden, maßen die Gefängniß-Strafen, nachtausend Beispielen, dergleichen Leute uie bessern, und die Hoffnung, und Möglichkeitwieder irr Freiheit gesezk zu werden, ein zu starkes Gegengewicht gegen die Wirkung deeStrafe ist; der Verbrecher aber in der Strafe leiden muß, damit anders in der Vor-stellung dieser Leiden einen hinlänglichen Beweggrund finden, von ähnlichen Verbreche»abzustehen.

Und daß ferner viele Obrigkeiten, die nur dergleichen Diebs- Gesinde! in an-dern Gegenden vertreten, und keine Kosten darauf verwenden wollen, jene Wortsbeherzigten, die Hommel in seinen Anmerkungen zu Seite 12. von solchen Die-

ben,'bei denen das gemeine Wesen, das Aeußersie zu besorgen hat, sagt: