BILDER DER GÖTTIN IN DEN HÄCSERN.
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dem Altar nur eben der Altar, nicht das Symbol der Göttinzu erblicken sein. Dagegen wenn ich oben 1 Minervini bei-zutreten geneigt war, der für die Göttin mit dem Füllhorn denNamen Fortuna vorschlug, so will sich doch immer von neuemdie Vermuthung aufdrängen, es könnte auch in dieser Göttineine Yesta zu erblicken sein. Man stösst sich freilich andem Füllhorn. Doch gibt der sorgfältige und verlässigeVaillant an 2 , eine Münze der Julia Domna mit der Um-schrift ,Vestae sanctae 1 zeige die Göttin, in der einen Handdas Füllhorn, in der andern das Palladium haltend. Wel-che Göttin ist man aber dann mehr versucht in der weib-lichen Gestalt zu erblicken, die am brennenden Altar libierendinmitten der beiden Laren steht, als die Herrin der Foci,die Göttin Vesta? 3
— Larem ign'e, mero Genium, Penates nidore veneratus accendatlumina, imponat tura, serta suspendat. Vgl. Verg. Aen. V, 743 sqq.:Haec memorans (Aeneas ) cinerem et .sospitos suscitat ignis, Pergameum-que Larem et canae penetralia Vestae .farre pio et plena supplex vene-ratur acerra.
1 S. 135:
a F. Vaillant, numismata imperator. Rom. praestantiora. Amstelod.4. t. I (1696) p. 119: VESTAE SANCTAE. Figura muliebris stans,dextra cornucopiae, sinistra palladium. Hic numus secundi modulirarissimus est. Aus letzterer Bemerkung lässt es sich vielleicht er-klären, dass wenigsteift schon Cohen, descript. historique des monnaiesfrappees sous l’emp. rom. diese Münze nicht kennt. S. u. V. auf Münzen.
3 Diess war geschrieben, als mir die S. 236, A. 3 angef. Abhand-lung von Jordan in die Hand fiel.
Jordan führt a. a. 0. II p. 313 sqq. theils aus Breton, Pompeia undaus Mazois, ruines de Pompei, welche beiden Werke ich früher nichtbenutzen konnte und von denen auch jetzt mir nur das letztere zu Gebotsteht, theils aus Autopsie der Wandgemälde, von denen einen TheilAveliino, aber nicht genau genug schon beschrieben hatte, eine Reihe wei-terer Darstellungen ausser den angeführten an, die zwischen zwei rechtsund links die Composition begrenzenden Laren eine üpferhandlung aneinem inmitten stehenden Altar zeigen.
Er theilt sie in solche, die ,in publico, hoc est sive in exterioredomus parte sive in compitis 1 , und in solche, die im innern der Häusersich fanden. Von den ersteren führt J. unter II, A—D vier an. Auf