Buch 
2/1825 (1825) Von dem Aufblühen der ewigen Bünde / durch Johann von Müller
Entstehung
Seite
175
JPEG-Download
 

Geschichte der Schweiz . 175

der Stadt Bern. Sie zogen in die Stadt Laupen zuAnton von Blar-kenburg, entschlossen, wie es ihre Pflichtwar, an diesem Ort auszuhalten bis auf den letzten Tro-pfen Blut. Cs war nicht nur um Laupen zu thun, son-dern daß dem Volk der Muth nicht falle.

Indessen ergieng die Fehde, zuerst Graf Gerhards:die Berner traten in keine fernere Unterhandlung; siemachten sich auf, am Abende des Pfingstfestes-^l-), undsandten ihren Harst vor Aarberg . Bey einem Volk (wiebey einem jeden Mann)- wenn über die äußerste Gefahrder Entschluß einmal genommen ist, findet Furcht nichtmehr Platz; der Geist ist voll herzhafter Ueberlegungen,und sieht nichts vor als Sieg, oder einen ruhmwürdigenTod? 7). Auf die Nachricht, daß die Feinde alle Machteiligst sammeln und auf Laupen ziehen, verließ das VolkAarberg, um nach Bern hinauf zu eilen.

Es rathschlagten die Rathe und Bürger über den Des Fein-Entsatz deren zu Laupen ; die Feinde aus allen Gegenden des Verstar--flossen täglich bor Laupen zusammen; jede Schaar unterihrem Graf oder ihrem Baron, wurde mit Freudenge.schrey empfangen; sie übten ritterliche Spiele. Als be-reits die Grafen von Valangin, von Aarberg , vonWelschneuenburg, Nidau und Greyerz mit hundert Hel-men Montenach, Fürstenberg mit auserlesenen von Aar«

M, Johann der Senn von Münsigen Bischof zu Ba-sel^), Johann Rossillon Bischof zu Lausanne , Phi«

3 . Esche 133 g; 4 . Bennwyk 1340; Z. Krauchthal , izza;e- Erlach, i-> 36 .

Tschachtla». ES war der 1«. May.

37) OelilierstL inorte lerooior.

38 ) Andere nennen den Bischof Peter von Faucigny zu Genf ;

ich folge, in Betrachtung der Privatumstande Peters, lieberder L-,«. Johann der Senn, vormals der Berner

Bundesfreund, mochte sich in den Unruhen, die er 133,