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2/1825 (1825) Von dem Aufblühen der ewigen Bünde / durch Johann von Müller
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179
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Geschichte der Schweiz . »7g

i« werden, stellte er dem Trafen vor, daß der Krieg mitFern ihm zu einem Nachtheile gereiche, dessen Ersatz ernicht leicht finden dürfte. Der Graf gestattete ihm, un»ter seinen Mitbürgern zu streiten; für gleichgültig hal-tend, wie er ihm selbst sagte,von zweyhundert Hel«wen und hundert vierzig ihm ergebenen Rittern diesenEinen Mann zu verlieren.'/ Darum als er sich von demGrafen beurlaubte, sprach Erlach zu ihm:Ihr sagt,Herr Graf, ich sey Ein Mann; als ein Mann willich mich zeigen."

Sobald beym Anblick Erlachs die Erinnerung desGlücks am Donnerbühel in allen Gemüthern aufgewallt,wurde ihm durch allgemeinen Zuruf die Feldhauptmann»schuft aufgetragen, und überreichte ihm der, Schultheißvon Bubenberg der Stadt Banner. Er aber stand aufund redete zu der Versammlung der Bürger in folgendemSinn:Sechs Feldschlachten habe ich mit gehalten,wo allemal von der geringern Zahl das größere Heergeschlagen worden ist: gute Ordnung ist ein sicheresMittel in Schlachten zu siegen. Gleichwie die Mengenicht hilft gegen geschickte Anordnung, so hilft ohneOrdnung die Tapferkeit nichts. Ihr von Handwer-ken, die ihr oft nicht gern gehorcht 4»), jhr seydfreye Männer, frey werdet ihr bleiben, aber wenn ihrju gehorchen wißt, wann und wem ihr sollt- Ichfürchte den Feind nicht; mit Gott und euch will ichden Streit bestehen; wir wollen ihn ausführen, wie,M Zeit meines Vaters. Aber ich will nicht euerFeldhauptmann seyn ohne volle Gewalt.^ Als dieGemeine der Bürger von Bern dieses hörte, that sie denalten Römern gleich; alsobald hob jeder die Hand auf

Die Handwerker auch zu Bern (wie zu Zürich zuMühibausen 1347 und in so vielen andern Städten) verma-ßen sich selbst alle«, wo nicht ihre Mitbürger, zu richten.

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