i« werden, stellte er dem Trafen vor, daß der Krieg mitFern ihm zu einem Nachtheile gereiche, dessen Ersatz ernicht leicht finden dürfte. Der Graf gestattete ihm, un»ter seinen Mitbürgern zu streiten; für gleichgültig hal-tend, wie er ihm selbst sagte, „von zweyhundert Hel«„wen und hundert vierzig ihm ergebenen Rittern diesen„Einen Mann zu verlieren.'/ Darum als er sich von demGrafen beurlaubte, sprach Erlach zu ihm: „Ihr sagt,„Herr Graf, ich sey Ein Mann; als ein Mann will„ich mich zeigen."
Sobald beym Anblick Erlachs die Erinnerung desGlücks am Donnerbühel in allen Gemüthern aufgewallt,wurde ihm durch allgemeinen Zuruf die Feldhauptmann»schuft aufgetragen, und überreichte ihm der, Schultheißvon Bubenberg der Stadt Banner. Er aber stand aufund redete zu der Versammlung der Bürger in folgendemSinn: „Sechs Feldschlachten habe ich mit gehalten,„wo allemal von der geringern Zahl das größere Heer„geschlagen worden ist: gute Ordnung ist ein sicheresMittel in Schlachten zu siegen. Gleichwie die Menge„nicht hilft gegen geschickte Anordnung, so hilft ohne„Ordnung die Tapferkeit nichts. Ihr von Handwer-ken, die ihr oft nicht gern gehorcht 4»), jhr seyd„freye Männer, frey werdet ihr bleiben, aber wenn ihr„ju gehorchen wißt, wann und wem ihr sollt- Ich„fürchte den Feind nicht; mit Gott und euch will ich„den Streit bestehen; wir wollen ihn ausführen, wie,M Zeit meines Vaters. Aber ich will nicht euer„Feldhauptmann seyn ohne volle Gewalt.^ Als dieGemeine der Bürger von Bern dieses hörte, that sie denalten Römern gleich; alsobald hob jeder die Hand auf