II. Buch. Drittes Capitel.
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Entsprossen war der Herr von Erlach aus dem Adel,welcher zu der Stadt Bern den Grund gelegt und sievon Anfang regiert hatte- Er war in dem Alter"),wo die Leibeskraft alle ihre Starke hat, wo der Geistseine vollkommene Reife besitzt- Er liebte die Landwirth.schaft, und hatte viele Güter an verschiedenen -Orten vonseinem Vater geerbt") und von dem Schultheißen vonBubenberg") undGrafPetern von Aarberg erkauft.Er war zugleich Dienstmann zu Nidau , Pfleger derjungen Grafen, und Bürger zu Bern . Deswegen, umseiner Neigung zu folgen ohne seinem Lehnherrn treulos
Vetter Hartmami, vom Hause Nidau, Propst zu Solothurn ,eine Pfründe zu verschaffen); Werner warKirchherr zu Groß-hsnstetten, einer schon damals alten Stiftung der Herrenvon Erlach.
44) Zuverlässig war er schon volljährig, als 1309 der Anna,feiner Schwester, Gemahlin des nachmaligen SchultheißenPhilipp von Kien, der Brief ds. ->2 ausgestellt wurde.132 «, Urkunde, da er feine Tochter Mechtilde i»das Kloster Fraubrunnen giebt. Er mochte ES im zlreyoder vier und funftigsten Jahr seyn; Ritter war er seit rtJahren.
45) Seinem Bruder Burkhard werden lv. 43 zu Jagistorf und
Münchringen Güter gegeben; Cuno (Aufnahmebr. 73,5) gabdem Teutsche» Orden Gut; ich weiß nicht, ob er der Ennoist, welcher rZnn sein WelschneuenburgischeS Lehen gut andas Kl. Gott statt verkauft. Welcher mußte nicht, nachdem allen, der Theil des Erstgebornen seyn! Herr von Rstchenbach war Wohl schon sein Vater. In Lauterbruime»,Wengi und Unterseen behielt Rudolf Lehen bis auf den Ent-sagungsbrief zu Grinsten des Kl. Jnterlachei!isi 8 ; unten finden wir noch andere Spuren seiner Güterim Gcbirg. Vogt zu Erlach heißt er in cbe»
angef. Urk. isrs.
45) Kaufbrief um die Nieder zwischen Reichenbach undNiederlinbenach, 133g, ungefähr in der vierten Woche nachdem Sieg bey Lanpe».
47) Kaufbrief um den Hof zu Horden, mit eigenen Leu-ten II. g., 7336 .