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trag er vor, „die Freyheit ihrer vormaligen Eidgenos-„sen, der Bürger von Bern , ihrer Freunde, beruhe„auf Einem Tag; ,Am welchem alle Angehörigen ihresgemeinen Wesens wider die weit überlegene Macht„ihrer Feinde eine entscheidende Schlacht liefern müßen "
Seinem Vertrag antworteten sie, „Lieber Herr von„Kramburg , echte Freundschaft beweiset sich in der„Noth; gehet nach Bern , saget euren Mitbürgern, das„Volk in den Waldstetten wolle ihnen zeigen wie es„denkt." Eilends fuhren die Boten über den Waldstet-ten See; eilends berief Johann von Aktinghausen dieGemeine von Uri, und Weydmann ") d,e Männer vonSchwytz ; unter den Männern von Uri stand noch derTellrr), in der Gemeine von Schwytz der Altlandam-man Werner Stauffacher im hohen Alters). Sofortrüsteten die Waldstette neunhundert muntere Krieger, zo-i gen über den Brünig, die Thaler hinab und erschienen' zu Muri nicht weit von Bern ; zogen durch die Stadtund lagerten vor dem obern Thor.
Erlach aber versammelte den Kriegsrath und berief Abendihre Hauptleute. Als berathschlaget wurde, wenn das M.d^Heer ausziehen und auf welche Manier der Streit gelie.ferk werden soll, sprachen die aus den Waldstetten ,
„schnell und bis auf den letzten Tropfen Blut-" Unterallen Bundesfreunden der Stadt Bern bewies niemandals die Solokhurner alte Treue; obwohl bedrohet von^ dem Oestreichischen Heer, sandten sie achzig wohl be-l waffneke Männer zu Pferd- Am zwanzigsten Tag des! Brachmonats lagen die Waldstette vor Bern - Dtebold
21) Daß ders. Landammann war, s. in dem Vertrag zwi-schen Jntcrlache» und Unte'rwalden, 1340.
22) Er lebte bis auf die Waffcrsnokh von izsi. -
2 a) Tschudi ran. Da sein Barer vor sr Jahren Laudammaiiik
war, so ist es wohl keine gewagte Muthmaßung, ihm hohesAlter zuzuschreiben.