«83 II. Buch. Drittes Capitel.
Reiterey zu Hülfe; sie gerieth eben damals in Flucht;sie hatte die Schweizer umgeben wollen, diese nach ihrerGewohnheit harten in großer Noch unzertrennlich ge.halten, bis durch die Schleuderet die Pferde verwundet,betäubt, und hiedurch der Feind verwirrt wurde. Un«ter den Vordersten lag Graf Rudolf zu Nidau , nachseinem Wort; unfern von ihm wurde Graf Gerhard? ygefunden; viele bedauerten Johann von Savoyen (vergeb«sich erwartete sein alter Vater? 4) den einzigen Sohn alsFriedensstifter glorwürdig wiederkommen zu sehen; einenlangen Witkwenstand? 5) bereitete er seiner Gemahlin,Margarekha von Chalons); drey Grafen vom HauseGreyerz lagen auf der Wahlstakt, andere eilf Grafenynter den Todten- Die Niederlage der Gemeinen?§)war, wie gewöhnlich, auf der Flucht am größten. EinFreyherr von Blumenberg , als er hörte wer und welcheMenge umgekommen, sagte zu seinem Knecht, „Gott „sey vor, daß Blumenberg lebe nach dem Tod solcher„Männer," sprengte mit verhängtem Zügel unter die
73 ) Er ist es, von dessen Sohn Johann (Urkunde 1373, daders. Willisau und Valangin besaß), Claudius (väterlicherSeite) abstammt, welcher rsuz zu Lafarra mit Valangin be-lehnt wurde und Stammvater der Grafen von Aarberg ist,welche in den Niederlanden noch blühen.
7 t) Zwar hat Ludwig von Savoyen auch nach Johanns Todnoch, die Waffen geführt, aber er machte doch « 34 o sein Te-stament (Lünig, im -c>ä. ItLl. . t. III). Don Johann, vonNidau , und von Fürstenberg meldet der von Leobcn be-sonders, daß sie ihr-'i! Ruhm durchaus nicht überleben wollten.
7s) rsic war eine Tochter Graf Johanns von Chalons zu Auxer-re, und starb eher nicht als «375; i. II.
76 ) Weil die Ritter aus Mangel an Reiterey schwer zu verfol-gen waren. Die Zahl der Todren rechnet wohl zu
gering, auf 1000; rsoo, »I >.oinn>n»iker clicudutni', dieHandschrift R. zr; das (noch wahrscheinlicher Zeitgenosse)L., aooo; ,60» Mann zu Pferd (wohl nurdiese meint jene Handschr.) und Zwo Mann zu Fuß werd-»von Lsehndi angegeben.