üus den Waldstekten, und fand seinen Tod. Es lagdie ganze Feldmark von Oberwyl und Wyden??) mitWaffen, Pferden und Leichnamen bedeckt, mit achtzig ge«krönten Helmen, sieben und zwanzig Bannern der Städteund Großen? 8). Peter von Aarbcrg floh mit allem Troßdas Land hinab- Die Amtleute von Aargau?s) undGraf Eberhard, welche zu dem feindlichen Heer zogen,da sie diesen Zufall vernahmen, eilten erschrocken theilsin ihre Lander, theils zu Verstärkung der Stadt Freyburg.
Als das Volk vom Nachjagen der Feinde sich auf 'Del Abendder Wahlsiatk gesammelt, fiel das ganze Heer der StadtBern auf die Knie, zum Dank an Gott , weil er ErlachsEinsicht und ihren Muth gesegnet hakte, wie Er pflegt.
Erlach lobte ihren Gehorsam; „ich werde nie vergessensagte er, „daß ich diesen Sieg dem Vertrauen meiner„Mitbürger schuldig bin, und eurem heldenmüihigen„Sinn, strenge handfeste geliebte Freunde und Noth-„helfer aus den Waldstetten und von Solothurn; wenn„unsere Nachkommen die Geschichte dieser Schlacht hö-„ren, so werden sie die gegenseitige Freundschaft über„alles ackten, gleichwie an diesem Tag; in ihren Gefah-ren und Kriegen werden sie bedenken, welcher Möral-„kern Kinder sie sind." Indeß wurden von andern dieVerwunderen besorgt; es wurde Geleit ausgerufen fürdie, welche die Leichname der Ihrigen in die Grüftenihrer Geschlechter führen wollen; die übrigen wurden andem Ort, wo sie gefallen, in große Gruben gehäuft.
Als die in Laupen die freundschaftlichen Banner sahenweinten viele, wie man weint beym Lesen oder Hörettgroßer Thaten, die man mit vollbracht haben möchte-
77) In eLmpo iuxtk villss OIV) et IV .. /r
7«) Die Zahl der Helme ist aus der Haudschr. 22 -
79 ) ^Ivocsti äneuin ^U8rrise cum Iioininibns 9110« lisduerunri» Handschrift 22-