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H. Buch. Drittes Capitel.
Clarimbold und Ulrich zugenamt Eisenarm' ^ zweyMänner seines Volks, den Grafen ihren Fürsten zu be.freyen; sie bedeckten ihn; in einer engen Gegend stelltensie sich mit großen Schlachtschwertern allein wider denFeind, bis diesem der Graf mit gesammelter Mannschaftin die Seite fiel und ihn durch Verlust zum Rückzugnöthigte. Da wuschen Clarimbold und Eisenarm vvmFeindesblut ihre streitbare Hand; Peter gab ihnen Frey.Heiken für ihr ganzes Geschlecht, ihr Andenken lebt nochin ihrem Dorf Villars-sous-Monts^'4).
^ In den Zeiten des äußersten Schreckens aller Nationen
in Europa und Asien , als, nach fürchterlichen Ersehnt«
^ terungen des Erdbodens " , durch die unerhörte Pest,
welche Johann Boccacio vortreflichst beschrieben'' 6), zuBasel in kurzer Zeit über zwölstausend Menschen starben,und in dem ganzen Lande, nach der allgemeinen Schätzung,der dritte oder vierte Theil des menschlichen Geschlechtes
11Z) Lr,s-äe-k°r. Sein Geschlecht soll von Bern genanntworden seyn- Ulrich Claremboz wird schon im I. 1200 ge-nannt; Urkunde oben Th. I, Cap. xill, IV. issd).
i") Protocoll dess. Dorfs; angef. IV. no. Etwas im Pro»tocoll könnte aus i. Kön. rr, io, wie sprichwörtlich, nach-geahmt seyn.
irs) Des Erdbebens, wodurch ein Theil der Mauern vomGroßenmünsterplatz in Basel fiel, gedenkt bey i 3 ->s Tschudi.Wie Villach in Karnthen, wie daselbst, inKrain und auf derSteycr vierzig starke Burgen und Städte verfielen, melden134S; 1348; ^««. L-oL- 1347. Fürchter-
lich erbebte zu Venedig S. Marco (della Pugliola,Bologn. Chronik).
11s) giorn. i, welcher Beschreibung nur Thucydi-
des verglichen werden mag. Die Genueser wurden be-schuldiget, in Galeren , deren meiste Mannschaft starb, diesePest aus der Levante nach Italien gebracht zu haben (Jod-Comazani, Uisr. , bey Muratori Lc-. xlli;„in der Herdenschaft war das Unglück noch größer" (Kö-nig shoven).