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ll. Buch. Drittes Capitel.
Jahr geschah zu Bern unter alle Bürger und Aus.dücger das Aufgebot eines abermaligen Ausschusses dermuntersten Jugend. Nämlich/ als in dem dreyzehnhundertneun und vierzigsten Jahr der Tod mehr und mehr mnsich griff, so daß nach und nach ganze Städte erödet wur-den viele Erbschaften ohne Anspruch blieben ---)
und weder die Priester zu Herumkragung der heilige»Sakramente, noch die Todtengraber zum letzten Dienst undkaum die geweihete Erde der Gottesacker zureichteergriffen die Menschen verschiedene Wege. Viele suchtendurch Andacht und Kasteyungen Gottes Zorn zu mildernund ihr Leben zu erretten; andere lebten als wenn sie inder Ungewißheit ihrer Stunde den Becher der Lebenswollußvorher noch ganz ausleeren wolltenandere, standhaft
d i(; wie zu Costa«; ein erzwungener Profelyte sich mit sei-nem ganzen Hause, und wie alle Juden zu Solingen in derSynagoge solchen Tod, wie Rhazi, 2 Maccab. 14, ->r, sichselbst gegeben. S. auch und wo sind sie unbe-
schrieben, diese Grauelhistorien!
121h Nicht im I. H'O: s. scc,. §. 7 Lss^»/»'
^2lb) Dtto von Arezzo, tonte laemorsbiliu!» universi ange-führt bey der Stelle des Ägnolo dt. 223). Bartolomeodetla Pugliola nennt Lrapqni in Sicilien , auf welcherInsel diese Pest 030,000 Menschen den Tod gebracht habe,Man fand in der See beladene Schiffe mit ganz ausgestorbe-ner Bemannung; Königs hoven.
122) Jeder sprach, „Wir habe» genug; sollten wir nur leben!"
Auch Bediente und Notarien verließen die Erkrank-ten; Comazani.
z2zd) Jeder begrub seine Todten selbst und bedeckte sie mir mitetwas Erde. Agnvlo di Tura der Dicke, von Giena,wo in fünf Monaten in Stadt und Vorstädten 30,000 Mn,scheu starben; aus) er verscharrte fünf Sohne. Seine Chro-nik hat Muxat. sei-. xv.
j. 23 ) ^llervlNvLno, il der« ssssl, ecl il AOtlere, kkl I'gnllar es«-lsnelo sltorno e solinrrsnclo, ell il sollclislnre cl'o^ni eoss ollsppsiito oll« si ^Ivtesse, e lli «iü.clls svvenivs riliensi « bvlläl'-sj, essere merliclns eertissiins s Innen male, Loccsc/«. Alk