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und sich selber gleich, übten, ohne betäubendes Ueber-maß weder von Kummer noch von Genuß, die Geschäftedes Lebens munter und sorgenlos- Zu Bern wurde fürweise gehalten, die Gemüther zu erheitern und sie zu be«schäffkigen. In solchen Fällen wurden bey den RömernSpiele gehalten; die Terner zogen das Land hinauf inSibenthal gegen Laubek.
Es bewunderten die Töchter des Landes ihre schöne WendschazHeldengestalt; und dem Venner bauchte gut, ihren Sinndurch hie stärksten Gefühle zu ermuntern. Also kamen,mit Erlaubniß, die Töchter von Sibenthal, hierauftanzte das Kriegsvplk; es tanzten tausend Mann, einstreitbarer Harst, und spotteten in lautem Gesang derbüßenden Brüder ' 24); ^ schwuren in Umarmungen
den Feind nun zu schlagen. Da erschallen die Zeichen,das Volk lief zum Sturm/ und brach die feste Laubek;der Venner Wendschatz wurde gerochen- In vollem Laufund Feuer des Glücks eilten sie das Thal hinauf: baldwaren sie vor Mannenberg, zerstörten die Burg - Dasie ankamen bey den Höhen hinter Zweysimmen, sandtendie Landleute von Sanen eilfertige Boten, um alle Ge-
Papst (Clemens VI ) verschloß sich und hatte allezeit ein gro«ßes Feuer vor sich brennen (Königs hoven). Otto vonArezzp: endlich habe alle Furcht sich verloren (memcs -ru-xvre inäurnerum): man Lachte nur an Genuß; niemand ar-beitete, man aß, man spielte, es war wie eine allgemeineGleichheit- Otto war Augenzeuge, und blieb von seinemganzen Hause allein übrig; alles sey wie erodec gewesen. Someldet Felip Faber, daß die reichen und nicht eben heili«gen Mönche von Reichen«», unter dem Vorwand, ärztlicherHülfe naher zu seyn, sich nach Ulm begaben und allda präch-tig gelebt. Neberhaupt sey alle Klostcrzucht vielfältig aufge-löset worden.
„Wer unsere Büß will pflegen, Soll Roß und Ochsen »eh,„wen, Gänse und feite Schwein, Damit gelten wir denWein;" bey Sch 0 d c! cr- Gelten heißt bezahle»,