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2/1825 (1825) Von dem Aufblühen der ewigen Bünde / durch Johann von Müller
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210
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II. Buch- Dritte- Capitel.

kam, daß Erlach mcucbelmörderisch umgebracht worden,war niemand von dem Adel und kein guter Bürger, dernicht eilte seinen Mörder zu suchen; er ist bald nach die.sem eines unbekannten Todes gestorben '47). Erlach hatein unvergängliches Denkmal in den Gemüthern deren,die den Edelmurh haben, wie er, einem gemeinen Wesenzu leben; in allen großen Gefahren der SchweizerischenEidgenossenschaft werden die Hauptleute des Volks anErlach erinnert werden; und wenn in fernen Jahrh»»,derten ganz andere Nationen aufkommen, wird er nebenden großen Griechen und Römer» glänzen, ein Heldohne Tadel '4 8).

147) In der Huittanz dt. i-»5 nennt ihn Margaretha ihre»verstorbenen Mann; Hanns von Rudenz war ihrer Kinder,und Jacob von Graßburg ihr eigener Vogt. '

148) Er wurde ermordet im I. izso; damals war Konrad vonHol; der Stadt Bern Schultheiß. Siehe bey Tschudi dieseJahrzahl; wie.hat man denn diesen Tod bezweifeln können,weil nach der Urkunde R. ras Rüden; vor ihm gestorben sey?Man stellte sich ohne allen Grund vor, daß die Chronik Er-lachs Lod auf i3«3 sehe. (Und hatte sie es gethan, so warsie eher aus der Urkunde zu berichtigen, als zu glauben, daßman 442i zu Bern nicht mehr gewußt habe, wie vor so Jah-ren ein solcher Mann umgekommen.) Selbst G. E. o°»Halter, dieser fleißige Forscher, der uur dießmal nicht nach.schlug, hat sich von dem grundlosen Einwurf noch tausche»lassen. Jährlich wurde des Ritters und aller s. Vater ge-dacht bey der Jahrzeit im großen Munster, um welche sei»eSöhne von ihrer ?o Pfund werthen Schleiße im Sulgen' jezwey Pfund Seelgeretre für ihn gaben; Urkunde desLeutpriest. Günther von Straßburg, 1384. Ver-muthlich liegt er unter dem großen Münster ; das Angeden-ken seiner Thaten ist sein einziges Mausoleum. Seine Söhneliegen in einer demüthigen Lorfkirche neben einander ohneandere Grabfchrift als ihre Namen.