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2/1825 (1825) Von dem Aufblühen der ewigen Bünde / durch Johann von Müller
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^ Geschichte der Schweiz.

> Edelknecht Iobst von Rudenz aus Unterwalden'4 r;. Die

Knechte und Mägde des alten Ritters bauten Garten

und Feld; kaum daß eine Magd eine mäßige Tafel-s stete; sonst war er oft einsam in seiner Burg, und nur

ll von seinen Hunden bewacht; sein Schwert, welches er

!« in den Siegen für das Vaterland führte, hieng auf

r seinem Zimmer an der Wand.

N So war er an dem Tag, als er besucht wurde von

^ dem Edlen von Rudenz. Da erhob sich Wortwechsel§ zwischen ihnen über die Ehesieuer, denn der Edelknechth machte Schulden, Erlach aber war ein so sorgfältiger

e Hausvater'4s) als ein redlicher Mann und ein guter

>, Feldherr. Damals war er ein grauer, zitternder,

st hülfloser Greis. Da er den Schwiegersohn mit altem

e dürrem Ernst ermähnte, sah dieser um sich, sah dasselbe

st Echwert, entbrannte, ergriff es und gab dem alten Hel-lt den den Tod- Mit Geheul verfolgten ihn die Hunde

st in den benachbarten Wald. Als das Gerücht nach Bern

"r) Huittanz der Margaretha,ehlichen Wirtin Jostseligen von Rudenz, Edelknechts, " Heinzmann, Margare-theil und Cäcilien ihrer Kinder, an Elisabeth ihre Muttert- (gleich nach des Vaters Tod), Rudolf und Ulrich, ihre Brü-

, der, Samstag vor Martini isso. Es siegeln auch Günther

von Straßburg der Lcutpriester von Bern und Gerhard vonUzigen, Freyherr und Ritter. Der Edelknecht war ein An-n verwandter des Freyherr« von Attinghausen ; Tschudi,

1Z77.

iss) Wohl Rudenz hatte die Schuld von rso Florentiner Gulden,:» um die das Mannlehen Wyler am Brünig von s. Hause ver-

er kaust werden mußte; Kaufbrief issr. Mau weiß nicht,

» ob die Alpe in der Gurpzen, an der Stadt genannt in

»>Oyen, Laus. Stiftes," von ihm oder nach f. Tod verpfänd

r, der worden ist; Aussage des Priesters von Spiez u.

be a., daß Margaretha sterbend gewollt, man mochte diese Alpe

Walchern von Erlach abtreten, izss. Wie haushälterischlie der alte Erlach war, sieht man auch aus dem Spruch bey-

rs der Joh. von Bubeuberg und B. von Rümligen

Mischen ihm und seinem Bruder Burkard, von isrr.

"> Theil. Q