»2s li. Tuch- Viertes Capitel,
mit offenen Bannern in die Stadt. Nach wenigenStunden setzte der Herzog mit sechszehnkausendr 8)Mannüber die Glatt; seine Wohnung nahm er in der Herzogen-mühler s); die Macht lag um Oerlikon, Schwamedingenund Affholtern, sie breitete sich aus bis an den Vorgra«den der Züricher .
Herzog Albrecht von Oestreich überlebte seit mehrerenJahren alle seine viel rascher», leidenschaftlichern Brü«der- Von Statur war er groß und ein Mann von her.rischcr Schönheit 6°); feine Einsicht war hell durch na.türüche Weisheit und litterarische Uebung seines Eei-stes^'). Er brachte an das Haus Oestreich die Graf.schaft Pfirt im Sunbgau, deren Erbrachter seine Gemah-lin war 62 ), und Kacnlhen, auf Abgang der vorige»
ar) §. Müller oder Krieg: iivoo: aber wir haben jetzt mirSteyerer's Abschrift (vira HKorü II, S. 162) voruuS; dieser fleißige Mann war sehr oft nicht genau. Ki-nigshoven wie Stumpf, zu Fuß 20,000, 200a Glefc»(Reiter).
«s) Don ihm her so genannt; Bluntschli Merkw. der St. undL. Zürich.
so) nennt ihn schon; Nr- „er hatte ein Hern
„liebes Anrliz."
ei) gelehrt; „erleuchtet in Weisheit und
„Schrift."
er) 1Z2-1. Die Herzogin hieß Johanna. Ulrich war ihr Va-ter, Sohn Diebolds von Pfirt, von dem wir im ersten Buch(Cap. XVII, nach N. 169) erwähnten. Ihre Mutter Jo-hanns war des eben daselbst genannten HochburgundisclMReinvlds, Grafen von Mümpclgard, Tochter; dieser, als er1322 starb, hinterließ einen Sohn Ottelin, und, nebst jener,noch eine Tochter, Agnes, Gemahlin Heinrichs von Monk-faucon. ES hatte aber Ulrich von Pfirt auch nur Tochter,-Herzog Albrechts Gemahlin, und Ursula- Die Heirath Al-brechts geschah (1324) drey Tage nachBcgrabniß des Schwie-gervaters; Ursula entsagte und wurde iiaz Hug'cn Grast"yvn Hvhcttberg verheirathet; Albrecht übernahm alle Schulden.Im I iisi starb Srcckin; da folgte in Nümpelgard Mom-