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Die wichtigsten Momente aus der Geschichte der drei ersten Jahrzehnde der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft / [Johann Jakob Siegfried] = Coup-d'oeil historique sur les 32 premières années d'existence de la Société Helvétique des Sciences Naturelles
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73
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über den früheren und gegenwärtigen Zustand derWälder genaue und gut beobachtete Thatsacben zusammeln. 300 Franken wurden als erster, 200 alszweiter Preis (Accessit) festgesetzt.

Jener ward, auf Antrag derselben Commission, inBern 1822, Herrn Ignaz Venetz , Strasseninspector inSitten zugesprochen.

3) Die Versammlung schrieb eine neue Preisfrageaus, indem sie 400 Franken demjenigen zuerkannte,der die beste physische Statistik in Beziehung auf diedrei Naturreiche irgend eines der 22 Kantone liefernwürde. Dieselbe erklärte ihre Geneigtheit, auch fürLaudwirthsehaft, Industrie und Handel ähnliche Preis-aufgaben auszuschreiben, insofern der Erfolg der Be-werbung ihren Hoffnungen entsprechen sollte. Esscheint aber nicht, dass dies der Fall gewesen sei.

Indessen ward schon 1820 von Prof. Fr. Meisner(im Naturw. Anzeiger No. 9} die Zweckmässigkeit sol-cher Preisaufgaben in Zweifel gezogen und der Wunschgeäussert, es möchten dieselben durch angewiesenespecielle Arbeiten ersetzt werden, die man an be-stimmte Mitglieder übertrüge und über deren theil-weise oder ganze Ausführung immer bei der nächstenZusammenkunft Bericht abgelegt würde.

4) Doch wird 1827 (Zürich ) als fernere Preisauf-gabe die Naturgeschichte der den Obstbäumen schäd-lichen Insecten ausgeschrieben. Die Eingaben müssenvor dem 1. Mai 1829 gemacht sein. Der erste Preisist eine Denkmünze von 300 Franken an Werth, derzweite eine solche von 160 Franken.

Letzterer ward 1829 (St. Bernhard) Hm. M. Dr.Jac. Ilegetschweiler von Riffersweil, jetzigem Statthalter