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Erster Band.
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Sechezehntes Kapitel.

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welche zum Maasse ihrer Stücke die Momente der Kräfte haben,die in Beziehung auf denselben Punkt angenommen sind undderen Ebenen alle durch diesen Punkt gehen, so dass sie sämmt-lich auf ein einziges Paar zurückgeführt werden können. Umhiernach che Gesetze des Gleichgewichts zu finden, genügt es also,wenn diese einzige daraus sich ergebende Kraft bestimmt wird,um auszudrücken, dass sie gleich Null ist, und wenn dann mittelsder Gesetze von Poinsot das sich ergebende Paar gewonnenwird, welches ebenfalls besonders auf Null gebracht wird; denndie Kraft und das Paar können sich nicht gegenseitig aufheben,und deshalb kann das Gleichgewicht nur statt haben, wenn jedesvon beiden für sicli gleich Null ist.

Diese Weise zu verfahren ist für die Ermittelung des Gleich-gewichts mittels der mechanischen Methode nicht die alleinige;allein sie vereinfacht diese Methode und bringt eine unerwarteteKlarheit hinein, indem sie sehr deutlich alles darlegt, was sichauf die Momente bezieht. Diese Momente boten früher nur eineabstrakte Auffassung, die künstlich eingeführt wurde, um den al-gebraischen Ausdruck der Gesetze des Gleichgewichts zu erleich-tern. Jetzt haben sie aber eine konkrete Bedeutung erhalten,welche ebenso bestimmt ist, wie der Begriff der Kräfte, indem siedas unmittelbare Maass von Paaren sind, welche aus diesen Kräftenhervorgehen.

Ich glaube, dass diese Auffassung Poinsot’s wesentlich zurVervollkommnung der Dynamik geeignet ist und dass ihr EinflussUoch nicht erschöpft ist; denn sie macht die sich drehenden Be-rgungen ebenso natürlich und fassbar, wie die fortschreitendenBewegungen. Das Paar ist das Element der drehenden Bewegung,"de die Kraft das Element der fortschreitenden Bewegung.

Um diese philosophischen Betrachtungen zu vervollständigen,muss man die statische Bedeutung der Gleichungen auflösenkönnen, welche durch die eine oder die andere der hier angege-benen Methoden erlangt worden sind. Da das Gleichgewicht ausher Aufhebung aller elementaren Bewegungen hervorgehen muss,rlche der Körper annehmen könnte, so muss jede einzelne Glei-chung für sich eine dieser Bewegungen aufheben.

Die allgemeinste Bewegung muss man so auffassen, als sei sie