Band 
Erster Band.
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167
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Neunzehntes Kapitel.

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über die Ordnung der Gestirne staunen, von denen die tiefereKenntniss ihnen fehlt. Seit Newton hat alle theologische Philo-sophie ihre herrschende Rolle eingebüsst, indem man erkannt hat,dass selbst die regelmässigste Ordnung in dem ganzen Weltalldurch die gegenseitige Schwere in seinen einzelnen Theilen her-beigeführt und erhalten wird.

Wenn den Philosophen, welche auch in unseren Tagen anden letzten Zwecken festhalten, nicht jeder wissenschaftliche Unter-richt abginge, so würden sie sicherlich mit ihren gewohntenschwunghaften Plirasen die Festigkeit unseres Sonnensystems rüh-men. Trotzdem ist diese Anordnung, welche das dauernde Daseinlebender Wesen bedingt, die einfache Folge einiger eigenthüm-lichen Umstände, wie der ausserordentlichen Kleinheit der Massender Planeten im Vergleich zur Centralmasse und der geringen Ex-centricität ihrer Bahnen, welche Eigenthümlichkeiten die natürlicheFolge von der Art der Bildung dieses Systems sind. Man hätteübrigens auch a priori ein solches Resultat erwarten können, dennda wir bestehen, so muss schon das System, von dem wir einTlieil sind, so eingerichtet sein, dass es sich mit unserem Bestehenverträgt, und dieses wäre nicht möglich, wenn in unserem Sonnen-system nichts Dauerndes bestände. Diese Dauerhaftigkeit ist in-dess keine unbedingte, da sie in Bezug auf die Kometen nichtstattfindet. Der angebliche letzte Zweck läuft also darauf hinaus,dass es in unserem Sonnensystem keine anderen bewohnten Ge-stirne giebt, als die, welche bewohnbar sind. Man geht auf dasPrinzip für die Bedingungen des Bestehens zurück, und dies ist dieWahre positive Umgestaltung dieser Lehre.

Die Haupteintheilung der Astronomie ist die: 1) die geome-trische Astronomie oder die Geometrie des Himmels; sie hat dentarnen der eigentlichen Astronomie behalten. 2) Die mechanischeAstronomie oder die Mechanik des Himmels, welche Newton be-gründet hat. Diese Eintheiluug stimmt mit meiner encyclopä-dischen Regel. Die Geometrie des Himmels ist einfacher als dieMechanik desselben und auch von ihr unabhängig; auch hat siezu den wichtigsten Fortschritten geführt, ehe noch die Mechanikdes Himmels begonnen hatte. Diese letztere ist dagegen von