Band 
Erster Band.
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Zwanzigstes Kapitel.

jener abhängig und hätte ohne sie keine feste Grundlage. Somitist diese Eintheilung zugleich historisch und sachlich.

Zwanzigstes Kapitel.

Allgemeine Betrachtungen über die Methoden der Beobacli'tung in der Astronomie.

Alle Beobachtungen laufen auf ein Messen der Zeit und derWinkel hinaus. Es handelt sich darum, dass man in allgemeinerWeise das Ganze der Gedanken auffasst, welche zu der staunens-würdigen Schärfe geführt haben, die man in diesen beiden Artenvon Messungen bewundert. Das Ganze besteht hierbei aus zweiunterschiedenen Reihen von Vorstellungen. Die erste bezieht sichauf die Vervollkommnung der Instrumente, die zweite auf gewisse Be-richtigungen, welche von Seiten der Wissenschaften den Ergebnissenjener hinzugefügt worden sind. Indem ich mit ersteren beginne,habe ich zunächst die Sonnenuhren zu nennen, wegen der Wich-tigkeit, welche sie für die Ausbildung der Himmels-Geometriedurch die griechischen Astronomen hatten. Der Schatten bei derSonne und selbst bei dem Monde sind ein kostbares Mittel ge-wesen. Durch ihre Richtung haben sie zur Messung der Zeit unddurch ihre Länge zur Messung gewisser Winkel-Abstände gedient.Seitdem man die Gleichmässigkeit der scheinbaren Bewegung zu-gelassen hat, genügte die Befestigung eines Stiftes in der Richtungder Axe des Himmelsgewölbes, damit der auf eine Ebene ge-worfene Schatten desselben zu jeder Zeitepoche und in jedem ent-sprechenden Orte die verlaufene Zeit mittels der blossen Bezeich-nung seiner verschiedenen einander folgenden Stellungen angab.Diese Angaben sind allerdings unvollkommen, weil die Sonne nichtjeden Tag denselben Parallelkreis durchläuft. Wenn man die wech-selnde Länge des horizontalen Schattens, welche durch eine senk-rechte Säule in jedem Augenblick geworfen wird, mit der festen