Einundzwanzigstes Kapitel,
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man die llectascensionen des Sternes, wenn man zuvor die Zeitin Grade umgewandelt hat. Die Entfernung des Sternes vomZenith, welche mittels des Repetir-Kreises abgeschätzt wird, ergiebt.verglichen mit der Höhe des Poles, durch eine einfache Additionoder Subtraktion die Deklination des Sternes. Dabei müssen dieErgebnisse der beiden Instrumente durch die Korrektion in Bezugauf Strahlenbrechung und Parallaxe berichtigt werden. Dies ist dasVerfahren für die Anfertigung der Sternkataloge. Sie befassenjetzt zwanzigtausend Sterne, trotzdem dass die südliche Hhnmels-kugel noch wenig durchforscht ist. Das angewandte System derKlassifizirung und Benennung der Sterne kann ich übergehen; das-selbe ist überdem wenig rational, namentlich für die Namen, dienoch aus theologischer Zeit herrühren. Sie könnten leicht auf einmethodisches System gebracht werden, indess ist ein solches,welches schliesslich sich einführen wird, nicht dringlich, weil manfür die Auffindung eines Sternes nicht dessen Namen, sondern dieGrösse seiner Coordinaten benutzt. Ich möchte nur wünschen,dass man an Stelle der Bezeichnung der Sterne nach der Grösselieber die nach der Helligkeit einführte. Das Ganze der bei derBeobachtung seit Beginn der Wissenschaft erreichten Fortschrittelässt sich damit bezeichnen, dass die Alten ihre Beobachtungenbis zur Richtigkeit ungefähr eines Grades brachten; Tycho deBrahe gelangte zuerst zu einer Richtigkeit bis auf eine Minute,und die Neueren haben sie bis zu der Genauigkeit einer Sekundegebracht.
Einundzwanzigstes Kapitel.
Allgemeine Betrachtungen über die elementaren geometri-schen Vorgänge bei den Himmelskörpern.
Diese Vorgänge bilden zwei verschiedene Klassen; die einenbeziehen sich auf jedes Gestirn, als sei es unbeweglich, und be-treffen dessen Entfernung, seine Gestalt, seine Grösse, die Atmo-
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