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Erster Band.
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Dreiundzwanzigstes Kapitel.

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Dreiundzwanzigstes Kapitel.

Allgemeine Betrachtungen über die Keplerschen Gesetze undderen Anwendung bei der geometrischen Erforschung derBewegungen der Himmelskörper.

Die Kenntniss von der Bewegung der Erde führt dahin, dassalle Beobachtungen auf solche zurückgeführt werden, als ob sie vondem Mittelpunkt der Sonne gemacht wären. Diese Umwandlung führtden Namen der jährlichen Parallaxe und folgt denselben Regelnwie die gewöhnliche oder tägliche Parallaxe. Diese Parallaxe istfür alle Gestirne ausserhalb unseres Systems ohne Bedeutung, d. h.es ist für diese gleichgültig, ob der Beobachter sich auf derErde, oder auf der Sonne oder einem sonstigen Planeten befindet.Es handelt sich in diesen Kapitel um die Beendigung der geo-metrischen Untersuchung der Erdbewegung und um die Bestim-mung der Gestalt der Umläufe, sowie der Art, wie sie durch-laufen werden.

In der Kindheit der Astronomie hat man die Bewegung derPlaneten als gleichförmig und kreisrund angenommen. Es warnothwendig, dass liier irgend eine Hypothese aufgestellt wurde,om allmählich mittels steigender Vergleichung ihrer ErgebnisseJ nit den Beobachtungen die Kenntniss der wirklichen Bewegungenz u erlangen. Man bemerkte bald, dass die Planeten von dem Mittel-punkt ihrer Bewegung nicht immer gleich entfernt bleiben unddass auch die Geschwindigkeit derselben nicht immer die gleichels t. Die griechischen Astronomen nahmen zur Erklärung dessenz Wei Hülfshypothesen an, ivelche unter den Namen der Excentri-c ität und des Epicykels bekannt sind. Die erste versetzte dasCentralgestirn in eine gewisse Entfernung von dem geometrischenMittelpunkt der kreisrunden und gleichförmigen Bewegungen,^ach der zweiten sollte der Planet mit einer gleichförmigen Ge-schwindigkeit den Umring eines kleineren Hülfskreises durchlaufen,,dessen Mittelpunkt sich gleichmässig in der ursprünglichen Bahn