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Erster Band.
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Fünfundzwanzigstes Kapitel.

Fünfundzwanzigstes Kapitel.

Allgemeine Betrachtungen über die Statik des Himmels.

Man versteht die Auffassung der Mechanik des Himmelsnicht genügend, wenn man sie nur für sich betrachtet, wiees in dem vorhergehenden Kapitel hat geschehen müssen. Umderen philosophischen Werth voll zu würdigen, bedarf es einerAnwendung der Lehre von der Gravitation auf die mathematischeErklärung der Vorgänge am Himmel behufs Vervollkommnungderen Studiums. Hiermit wird sich dieses und das folgende Ka-pitel beschäftigen; dieses ist den statischen, das folgende den dy-namischen Vorgängen gewidmet.

Die Masse unserer verschiedenen Gestirne bedarf in der Me-chanik des Himmels eine ebenso fundamentale Feststellung, wiein der Geometrie des Himmels deren Entfernungen, da ohne dieKenntniss jener man sich keine genaue Vorstellung von ihrer ge-genseitigen Gravitation machen könnte. Ich habe deshalb die dreihauptsächlichen Verfahrungsweisen einzeln zu schildern, welche fürdie Untersuchung hier eingeschlagen werden.

Das allgemeinste Mittel besteht in Berechnung des Antheilseines jeden Gestirns an den Störungen der Hauptbewegung irgendeines Gestirns in seiner Fortbewegung oder Drehung. Diese Stö-rungen hängen nur von zwei Elementen ab, von der Entfernungund von der Masse. Die erstere ist genau bekannt und die zweite,welche beständig ist, wird wie ein unbestimmter Coefficient in dieRechnung mit eingeführt und deren Werth durch die Vergleichungdes Ergebnisses mit den unmittelbaren Beobachtungen abgeschätzt.Leider kann diese Rechnung nur annähernd geschehen, und manzieht deshalb andere Verfahrungsweisen immer da vor, wo siemöglich sind.

In den letzten Jahren hat Poinsot ein Mittel gefunden,welches das direkteste und sicherste von allen ist, nur verlangtdessen Anwendung viel Zeit. Er schlägt vor, alle Massen auf einMal zu bestimmen, und zwar durch die Prüfung einer neuen Art