Band 
Erster Band.
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248
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248 Achtundzwanzigstes Kapitel.

erfinden, um die Entstehungsart der Bewegungen am Himmel zuerklären.

Weshalb beschränken die Physiker ihre Hypothesen nicht wiedie Astronomen blos auf die unbekannten Umstände eines Vor-ganges, oder auf dessen unbekannte Gesetze? Wozu nützen diephantastischen Aufstellungen eines Fluidums oder eines Aethers,auf die man die Erscheinungen der Wärme, des Lichts, der Elek-tricität und des Magnetismus zurückführen will? Diese Mischungvon Wirklichem und Chimärischem verfälscht die wesentlichenBegriffe, erzeugt erfolglose Streitigkeiten und vertreibt fähige Köpfevon einem Studium solches willkürlichen Charakters.

Schon die blosse Definition dieser unerfindlichen Agentien solltezu ihrem Ausschluss aus jeder Wissenschaft genügen. Man kannderen Dasein weder bejahen noch verneinen. Sie werden als un-sichtbar, als unfassbar, selbst als unwägbar hingestellt; unser Ver-stand kann sie daher nicht erfassen. Es ist eine offenbare Folge-widrigkeit, wenn diejenigen, welche an das Dasein eines Calori-cums, eines leuchtenden Aethers, an electrische Fluida glauben,nicht an Engel und Genien glauben wollen. Solche Physikerhaben das von Lamarque vorgeschlagene tönende Fluidum alsder Prüfung unwürdig zurückgewiesen, und doch ist der einzigeFehler solcher Hypothesen, dass sie zu spät gekommen sind, nach-dem die Akustik schon längst begründet war.

ln Wahrheit enthalten die Physiker sich, mit jenen Hypo-thesen eine innere Wirklichkeit zu verbinden, die als Mittel geprie-sen werden, um das Verständniss der Erscheinungen zu erleichtern.Wenn man aber einen Begriff ohne alle Bewährung aufstellt, istes da möglich, ihn mit wahren Vorstellmigen zu vermengen,ohne unwillkürlich genöthigt zu werden, dass man ihm ein wirk-liches Dasein zuschreibt? Selbst wenn man dies vermeiden könnte,auf welchen Grund würde man dann die Nothwendigkeit eines soausserordentlichen Verfahrens stützen können? Die Astronomieenthält sich dessen, und doch begreift man in ihr sehr deutlichalle Vorgänge. Der wahre Grund dafür liegt darin, dass die Astro-nomie, die viel älter ist, als die Physik, vor ihr die ganze Ent-wickelung ihres wissenschaftlichen Charakters erreicht hat.

Prüft man den angeblichen Nutzen dieser Hypothesen, so