Band 
Erster Band.
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249
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Aehtundzwanzigstee Kapitel.

249

begreift man nicht, wie die Ansdehnung der Körper erklärt seinsoll, d. h. durch die Vorstellung aufgeklärt sein soll, dass einzwischen den Molekülen befindliches Fluidum strebt deren Zwischen-räume zu erweitern, denn man weiss nicht, woher diesem Fluidumdie Elasticität zukommt, was noch unbegreiflicher ist, als der Vor-gang selbst. Ebenso begreift man die leuchtende Eigenschaft derKörper nicht besser, wenn man dieselbe deren unbegreiflicherFähigkeit zuschreibt, ein eingebildetes Fluidum von sich zu schleu-dern, oder einen erdichteten Aether in Erzitterung zu versetzen.Ebenso verhält es sich mit den elektrischen und magnetischen Er-scheinungen. Alle diese Erklärungen sind nicht wissenschaftlicherals die metaphysische Erklärung der Vorgänge beim Menschendurch eine geheimnissvolle Wirksamkeit der Seele auf den Körper.Jeder, selbst eingebildete Versuch um die Art der Hervorbringungder Erscheinungen zu fassen, ist irreführend und dem wahrenwissenschaftlichen Geist widersprechend.

Diese Weise zu erklären und zu begründen, ist noch ein letzterEinfluss der metaphysischen Philosophie, deren Joch noch in sovieler Hinsicht auf uns lastet. Obgleich diese Darlegung zumletzten Theile dieses Werkes gehört, so muss ich doch hier aufsie eingehen.

Die Fluida haben die Stelle der Entitäten eingenommen,deren Umgestaltung darin bestanden hat, dass man sie stofflichgemacht hat. Was ist die Wärme, wenn man sie getrennt vomFarmen Körper darstellt? Das Licht unabhängig vom leuchtendenEörper, die Elektricität getrennt vom elektrischen Körper? Sinddas nicht reine Entitäten, ebenso wie der Gedanke es ist, wenner aufgefasst wird als ein Wesen, das von dem denkenden Körperunabhängig ist, oder wie die Verdauung getrennt von dem ver-dauenden Körper? Der einzige Unterschied von den scholastischen Entitäten ist, dass man dem abstrakten Wesen, eingebildete Flui-den substituirt hat, deren Körperlichkeit zweifelhaft ist, weil mandinen alle die Eigenschaften genommen hat, welche den körper-lichen Stoff irgend erkennen lassen. Man hat deshalb nicht ein-mal den Ausweg, dass man sie als die ideale Grenze eines Gases an-se hen kann, was mehr und mehr verdünnt worden ist.

Der Charakter der metaphysischen Begriffe liegt darin, dass