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Erster Band.
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Dreißigstes Kapitel.

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scliiedene Körper sich ergeben. Es ist natürlich, sie als gleich-förmig und beständig anzunehmen, bis eine tiefere Untersuchungder Gesetze deren Werthe klar festgestellt haben wird.

Ich gehe zu dem zweiten Theile der Wärmelehre über, wel-cher die Veränderungen betrifft, die die Wärme in der physischenVerfassung der Körper bewirkt. Man hat hier nur die allgemeinenu nd die vorübergehenden Modifikationen zu betrachten, welcheei ne bestimmte Veränderung der Temperatur eines Körpers her-rorbringt und welche durch eine umgekehrte Veränderung wiederbeseitigt werden. Die hier eintretenden physischen Veränderungenzerfallen in zwei Klassen, je nachdem sie blos den Umfang desKörpers verändern oder einen neuen Aggregatzustand herbeiführen.Kür beide Fälle lässt dieser Theil der Wärmelehre am wenigstenzu wünschen übrig.

Wenn man einen Körper erwärmt, so wird die Erhöh un gseiner Temperatur immer nur bestimmt durch einen oft geringenTheil der verzehrten Wärme, während die übrige Wärme, die aufdas Thermometer nicht wirkt, durch eine Modifikation seiner phy-siologischen Verfassung verbraucht worden ist. Man nennt diesenletzten Theil die latente Wärme. Dieses Gesetz ist von Blackentdeckt worden nach Beobachtungen, die man nicht ablehnenkann, nämlich wenn eine sehr deutliche physikalische Modifikationv °n keiner fühlbaren Veränderung der Temperatur in dem modi-hzirten Körper begleitet ist. Treten beide Wirkungen zugleiche m, so ist ihre Trennung schwieriger festzustellen und besondersZu messen. Auch weiss man nicht, ob die Veränderung den glei-chen Gang bei verschiedenen Körpern, abgesehen von dem Wechselder Coefficienten, einhält.

Nach Erledigung dieses wichtigen Begriffes, welcher beiden Artender physischen Veränderungen gemein ist, soweit sie durch die^arme hervorgebracht werden, gehe ich zu den Gesetzen jedereinzelnen der beiden Klassen über, und zunächst zu der von derVeränderung des Umfanges. Grundsätzlich dehnt sich jeder gleich-ai "tige Körper durch die Wärme aus und verdichtet sich durch dieKälte. Diese Regel erleidet nur bei wenigen Substanzen eine Aus-nahme und auch innerhalb eines sehr engen Umfanges der Wärme-Gradmesser. Da die vornehmste Ausnahme sich auf das Wasser