Dreissiffstes Kapitel.
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flüssig gemacht werden können, so ist doch nicht zu bezweifeln, dassSle flüssig würden, wenn man sie in eine solche Temperatm- versetzentonnte, ohne dass eine chemische Veränderung einträte. Ebensokann man annehmen, dass eine passende Verbindmag von Kälte und■Druck alle Gase flüssig machen könnte.
Diese Veränderungen des Aggregatzustandes hat Block unterein grosses Gesetz gestellt, dahin lautend, dass bei jedem Ueber-gange aus dem festen in den flüssigen Zustand, und ebenso von denflüssigen in den gasförmigen, jedweder Körper eine gewisse Mengeron Wärme verschluckt, ohne seine Temperatur zu erhöhen, währender umgekehrte Uebergang einen Tlieil dieser verschluckten Wärmenieder frei lässt.
Dieses Freiwerden und Verschlucktwerden von Wärme bildet® a ck den chemischen Erscheinungen die nächstgrösste Quelle für diearme und Kälte. Durch eine sehr schnelle Verdampfung sind® a ch den schönen Versuchen von Leslie die niedrigsten uns be-atmten Temperaturen hervorgebracht worden.
Dies ist das Ganze der physischen Wärmelehre. Ich lasseT 1 “ die Gesetze für die Bildung und die Spannung der Dämpfe°% e n, welche die Hygrometrie bilden. Saussure hat den Vor-g a Ug der Verdampfung, die vor ihm als eine Art von chemischermkung galt, die man der auflösenden Wirksamkeit der Luftav d die Flüssigkeiten zuschrieb, in das Gebiet der Physik zurück-§ e führt. Er zeigte, dass der Einfluss der Luft rein mechanisch seiU n d dass, anstatt die Verdampfung zu begünstigen, der atmosphä-£ ls cke Druck stets ihrer Schnelligkeit entgegenwirke. Saussure aa d. dass die Menge des gebildeten Dampfes für eine bestimmte
Zeit
selb,
tmd Temperatur in einem bestimmten Räume immer die-g lbe bleibt, mag dieser Baum ganz luftleer, oder mit irgend einema s erfüllt .sein. Die Elektrizität des Dampfes hat daher keinenmiss. Die Masse und die Spannung dieses Dampfes steigen ohnehöreaa mit dessen Temperatur; aber man weiss nicht, nachc hem Gesetz das Steigen der Temperatur die Verdampfung be-willigt, wenigstens so lange die Flüssigkeit unter ihrem Siede-y _ bleibt; doch haben die Physiker sich mit Erfolg mit denWanderungen beschäftigt, welche die hervorgebrachte Elastizitätes Dampfes erleidet