Einunddreissigstes Kapitel. 269
Die Unvollkommenheit dieser beiden Stücke dei Physik ist indieser Beziehung sehr bedauerlich. Man kann hieraus erkennen, wiesehr der beschränkte Unterricht aller jener, welche die Philosophiepflegen, und die beschränkten Gewohnheiten, welche daraus fürihre Einsicht hervorgehen, dem Fortschritt der Wissenschaftenschaden. Zwei sehr wichtige Studien, welche die Physiker allemvervollkommnen können, wurden sehr vernachlässigt, weil derenHauptbestimmung einen besonderen Theil des allgemeinen wissen-schaftlichen Systems betrifft.
Einunddreissigstes Kapitel.
Allgemeine Betrachtungen über die mathematischeWärmelehre.
Die mathematische Wärmelehre befasst sich ausschliesslich“üt den Vorgängen in Bezug auf die eigentliche Wirksamkeit deränne, also mit der Art, wie gewisse Körper sich erhitzen, währendRüdere sich abkühlen, sei es aus der Ferne oder bei der Berührung»y Holge ihrer verschiedenen gegenseitigen Einflüsse, die auf derngleichheit ihrer Temperaturen beruhen.rj,j Diese Lehre, welche man Fourier verdankt, befasst zweiy, leile ; der eine bezieht sich auf die Gesetze der eigentlichen°Upflanzung der Wärme und zwar in einer gradweisen^ ö d stetigen Weise; der andere betrifft die wärmende Wirksam-’ welche aus Entfernungen jeder Art ausgeübt wird, oder die,J^ rs »chung der Strahlung. Ich nehme vorzüglich den erstenei ^ in Betracht, welcher den Hauptgegenstand der ArbeitenKuriers bildet, j
in ^ en Umfang dieser Untersuchung zu bestimmen, muss sie
p ZWe i Theile zerlegt werden, je nachdem man die Gesetze der^^Pflanzung der Wärme in festen oder flüssigen Körpern betrachtet,r e rste Theil ist bis jetzt der allein wirklich erforschte.