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Erster Band.
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Dreiunddreissigstes Kapitel.

genügend erkennbar sind, einen einzigen Ton hören, welcher tieferist als jeder der beiden anderen, und zwar nach einer festen undsehr einfachen Regel. Indess scheint mir dieser Vorgang in diephysiologische Lehre vom Hören zu fallen, da es ein nervöser ist;es ist eine Täuschung des Gehörsinnes, ähnlich wie die optischenTäuschungen. An diesen Vorgang knüpft sich ein neues wissen-schaftliches Interesse, seitdem die Aufmerksamkeit sich denInterferenzen des Lichtes zugewendet hat, welche ihnen ähnlichsind.

In Bezug auf die Schwingungen einer nach allen Richtungenausgedehnten Oberfläche, deren Lehre sich noch in der Kindheitbefindet, haben die Beobachtungen Chladni’s uns sehr sonderbareThatsachen kennen gelehrt, namentlich betreffs der regelmässigen Ge-stalten sichkreuzenderLinien. Diese Untersuchungen sind von Sa vartvervollständigt worden, welcher zu derselben Zeit die schwingen-den Bewegungen gespannter Häute beobachtet hat.

Die Untersuchungen einer Masse, welche nach den drei Di-mensionen schwingt, sind kaum begonnen, ausgenommen für ge-wisse hohle und regelmässige feste Körper. Indess würden dieseUntersuchungen zu den wichtigsten gehören, weil man ohne siekein musikalisches Instrument vollständig erklären kann. Dies istin dieser Beziehung der jetzige Zustand der Akustik, trotz dersinnreichen Arbeiten Daniel Bernouilli’s über die Lehre von denBlasinstrumenten.

Dreiunddreissigstes Kapitel.Allgemeine Betrachtungen über die Optik.

Die Umwälzung, durch welche der menschliche Geist seit zweiJahrhunderten sich von allem theologischen und metaphysischenEinfluss zu befreien vermocht hat, ist nur aus theilweisen und