Dreiunddreissigstes Kapitel.
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vereinzelten Anstrengungen liervorgegangen, welche alle nacheinem Ziele hingestrebt haben, welches aber die Schöpfer diesergeistigen Neugestaltung meist nicht bemerkt haben. Da Niemanddas Ganze der positiven Philosophie begriffen hatte und die Be-dingungen des Positivismus niemals untersucht und bestimmt be-zeichnet worden waren, so hat die Mehrzahl der Gelehrten unterdem Einfluss der alten Philosophie bei denjenigen Wissenschaftengestanden, welche nicht der Gegenstand ihrer eigenen Arbeitenwaren. Kein Denker hat sich mehr dem Begriffe der neuen Phi-losophie genähert als Descartes. Indess wurde Descartes ,welcher die alte Philosophie in Bezug auf die unorganischen Vor-gänge umstürzte, doch durch sein Zeitalter im entgegengesetztenSinne fortgerissen, als er durch deren Verjüngung die theologi-schen und metaphysischen Begriffe über das Studium vom sittlichenMenschen zu stützen unternahm. Nach einem solohen Beispieldarf man sich nicht wundern, wenn man dieselbe Folgewidrigkeitbei Männern einer spezielleren Geistesrichtung wiederfindet.
Diese Betrachtungen lassen sich auf die Geschichte der Optikanwenden, deren Begründung man hauptsächlich Descartes,Huyghens und Newton verdankt, welche, von der alten meta-physischen Richtung getrieben, im Geiste derselben eine Hypotheseüber das Licht aufstellten. Ein solcher Gegensatz ist besondersbei Newton merkwürdig, dessen Lieblingsspruch war: ,0 Physik,nimm Dich vor der Metaphysik in Acht“ und der sich biszu einer förmlichen Personifizirung des Lichts hinreissen liess, daser für eine von dem leuchtenden Körper unterschiedene Substanzbetrachtete.
Nach den Darlegungen in dem 2<S. Kapitel wäre es unnütz,wollte ich die Fiktion Newtons, oder die des Descartes, Huy-ghens und Euler’s prüfen, welche man jetzt statt jener annimmt.Die Einwürfe Euler’s gegen die Emissionslehre sind unwiderleglich;aber ebenso sind auch die Einwürfe unwiderleglich, welche dieAnhänger der Theorie Newtons früher gegen das System derSchwingungen aufstellten. Man hat die Fortpflanzung in jederDichtung, welche der schwingenden Bewegung eigen ist, mit demVorgang der Nacht nicht vereinigen können, d. h. mit der, durchdie Zwischenstellung eines undurchsichtigen Körpers hervorge-
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