Fünfunddreissigstes Kapitel.
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Doppelte der Tangente der magnetischen Breite ist, aber dieseUntersuchung steckt noch in den ersten Entwürfen. Ebenso ver-hält es sich noch aus stärkerem Grunde mit dem periodischen Wechselder Grösse und Dauer, welchen die Richtung der Magnetnadel anjedem Orte, sowohl in der Deklination wie Inklination, zeigt. Bisjetzt scheinen sie unerklärlich. Jedenfalls darf ich die Versuchevon Duperry nicht unerwähnt lassen, welche das Ganze dieserVeränderungen auf regelmässige Wechsel zurückzufuhren suchen,die der Wärmezustand der Erde erfährt. Es wäre zu wünschen,dass diese Ansicht, welche zu der Lehre von Ampere stimmt, beieiner eingehenden Erklärung der Beobachtungen rücksichtlich desErdmagnetismus sich bestätigte.
Fiinfunddreissigstes Kapitel.
Philosophische Betrachtungen über die gesammte Chemie.
Die letzte Auffassung, nach welcher die Philosophie das Da-sein der verschiedenen Substanzen zu erforschen hat, richtet sichauf die Veränderungen, welche sie in der Zusammensetzung ver-möge ihrer molekularen Kräfte erfahren können. Diese neueKlasse von Vorgängen, ohne welche die wichtigsten Leistungen derNatur unverständlich sein würden, ist die wichtigste von allen,welche die unorganische Welt aufschliessen können. In keiner Be-tätigung ihres Daseins erscheinen die trägen Körper dem lebende nZustande so nahe gerückt, als in den gegenseitigen Störungen,welche den chemischen Wirkungen angehören. Indem das Wese naller theologischen und metaphysischen Philosophie darin besteh tdass sie alle Vorgänge als dem Leben analog auffasst, was allei ndurch unmittelbare Empfindung gekannt war, erklärt sich, wie die sePhilosophie das Studium der chemischen Vorgänge hartnäcki ger