Band 
Erster Band.
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Sechsunddreissigstes Kapitel.

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der wichtigsten und schwierigsten Aufgaben der Naturwissenschaft;sie kann zu einem Anhalt führen für die Grenzen des Bestehenslebender Arten, und namentlich des Menschengeschlechts. Indessgehören diese Untersuchungen nicht zur Chemie, da diese schwachenVeränderungen der Luft keinen merkbaren Einfluss auf die chemi-schen Vorgänge üben werden, die man gewöhnlich erforscht, unddesshalb beunruhigen sich die Chemiker darüber so wenig; derTadel sollte hier nur die Naturalisten treffen. Keinesfalls kannman nach dem im Beginn dieser Schrift aufgestellten Grundsätzeannehmen, dass eine einzelne Untersuchung in einer wissenschaft-lichen Weise betrieben werden könne, bevor sie nicht mittels einerVerbindung aller abstrakten Wissenschaften geschehen kann. Manempfindet dies bei der hier uns beschäftigenden Frage, denn ihreLösung erfordert physikalische, chemische, physiologische und selbstastronomische Kenntnisse.

Die chemische Untersuchung des Wassers verlangt ein aus-gedehnteres Ganzes von Ermittelungen und ist dabei nicht wenigerzu umgehen. Denn das Wasser ist eine wirkliche chemische Ver-bindung und hat deshalb eine ihm eigenthümliche chemische Wirk-samkeit. abgesehen von der seiner Elemente und seiner wichtigenauflösenden Kraft. Man hat deshalb das Wasser nach drei Rich-tungen zu studiren.

Die Auflösung des Wassers, welches durch die Synthese be-stätigt wird, gehört zu den bewunderungswürdigsten jener Ent-deckungen, welche die ersten Schritte der modernen Chemie kenn-zeichnen. Jedenfalls wird der Begriff einer neuen, noch sauerstoff-reicheren Verbindung der zwei Elemente des Wassers bis jetzt un-entschiedene Fragen über die Art des chemischen Einflusses an-regen, welchen man von dessen Lösung oder Verbindung bei einerMenge von Vorgängen vermuthet, insbesondere über die Art derVerbindung des Sauerstoffes und des Wasserstoffes in all denflüssigen Substanzen, welche man ohne Wasser nicht gewinnenkann.

Die auflösende Wirkung des Wassers ist der Gegenstandmühsamer Untersuchungen gewesen, welche keine erhebliche Lückeaufzeigen. Der schöne Versuch von Vauquelin verdient mehrBeachtung, als er gefunden hat; er hat gezeigt, dass das mit