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Erster Band.
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Siebenunddreissigstes Kapitel.

einem Salz gesättigte Wasser sich noch mit einem andern Salzebelasten kann und dadurch sogar die besondere Eigenschaft erlangt,dass es dann noch eine neue Menge vom ersten Salz auflösen kann.Diese Erfahrung sollte zum Ausgangspunkte von Untersuchungenüber die Gesetze der Lösbarkeit dienen, deren Studium jetzt nochempirisch ist.

Es hat lange gewährt, ehe die Chemiker erkannten, dass dasWasser auch chemisch wirken kann. Die so auffallende neutraleVerbindung schien wirkungslos. Proust glaubte, dass in Folgedieser neutralen Beschaffenheit des Wassers, man bei demselbengewisse chemische Verwandtschaften annehmen müsse, die vonseiner Verbindung unabhängig wären. Dadurch veranlasste dieserChemiker das Studium der Hydrate, welche für eine neue Artvon Salzen gelten, bei denen das Wasser in Bezug auf die Alka-lien die Rolle einer wässerigen Säure spielt. Die Prüfung dieserVerbindungen bildet den dritten und letzten Theil des Studiumsdes Wassers, welches Studium als eine Einleitung in die chemischenStudien angesehen werden muss.

Siebenunddreissigstes Kapitel.

Philosophische Prüfung der chemischen Lehre von denfesten Verhältnissen.

Diese Lehre kann, selbst wenn sie vollendet sein wird, trotzder Wichtigkeit, die sie haben mag, nur einen untergeordnetenEinfluss auf die Lösung der allgemeinen Aufgabe der Chemie, d. h.auf das Studium der Gesetze äussern, welche sich auf die Vor-gänge von Verbindung oder Lösung beziehen. Wenn irgend welcheSubstanzen in chemischen Einfluss auf einander unter bestimmtenUmständen gebracht werden, so lässt die Lehre von den testenVerhältnissen nicht erkennen, zu welchen neuen Trennungen und