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Erster Band.
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341
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Siebenunddreissigstes Kapitel.

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Ich halte die Ausdehnung des Prinzips der festen Proportionenauf die Vorgänge der Auflösung für die einzige Antwort auf denEinwurf. Nun scheint mir diese Ausdehnung nicht unmöglich;denn wenn man sie zulässt, so genügt es, um sie mit den gewöhn-lichen Vorgängen zu vereinigen, alle die einander folgenden Gradeder Concentration des Flüssigen wie einfache Mischungen derkleinen Zahl von bestimmten Auflösungen zu betrachten, die manentweder unter ihnen, oder mit der auflösenden Substanz in derWeise der gewöhnlichen Mischungen des Wassers mit Alkoholoder schwefliger Säure vorgenommen hatte. Endlich wäre esnöthig, um diese Untersuchung wissenschaftlich zu machen, sie mitden analogen Vorgängen zu verbinden, welche sich auf die Ab-sorption der Gase durch Flüssigkeiten oder poröse feste Körperbeziehen. Diese Arten molekularer Verbindungen widerstehen oftEinflüssen, die gewisse Verbindungen zu zerstören fähig sind.Weshalb sollten sie nicht, wie diese, der Regel der bestimmtenProportionen unterworfen sein, wenn diese Regel ein Naturgesetz ist?

Man kann das anwenden, was hn Fall metallischer Verbin-dungen vorgeht. Hier wird man nicht das Dasein einer wahr-haften Verbindung bestreiten können, und dennoch finden sich hierbeinahe alle Verbindungen zwischen gewissen Grenzen verwirklicht.Die Annahme einer Mischung könnte allein das Prinzip aufrechterhalten, jedoch dies ist schwer zu begreifen. Diese Frage kannnur durch eine Reihe von Versuchen entschieden werden.

Das ernstlichste Hinderniss liegt in der sonderbaren Aus-nahme, welche bis jetzt die organischen Substanzen zeigen.

Nach Berzelius würden die Proportionen im jetzigen Sinneder Chemiker nicht in Wirklichkeit definirt sein, wenn für diezaklenmüssige Verbindung gewisser Substanzen man genöthigtwäre, eine sehr hohe Zahl von elementaren Atomen vorauszu-setzen, welche in andern Fällen das Dasein aller jener niederenZahlen in Bezug auf dieselben Elemente nicht ausschliessen würde.Nun gescliieht dies in der organischen Chemie, wo man bald einElement mit 15Ü bis 200 Atomen, bald eines mit zwei oder dreiAtomen eintreten und dann auch die Mehrzahl der Zwischengradedarbieten sieht. Uebrigens zeigen die verschiedenen Verbindungendieser Art dieselben wesentlichen Elemente; das Ganze ihrer zah-