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Erster Band.
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395
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Vierzigstes Kapitel.

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leichtem und klären. Diese Geschicklichkeit ist nicht dieselbe mitder für eigentliche Hypothesen, obgleich sie immer mit ihr ver-wechselt worden ist. Bei letzterer bezieht sich die Fiktion nurauf die Lösung eines Problems, während bei jener das Problemselbst nur ein erdachtes ist, obgleich dessen Lösung übrigens ganzregelmässig erfolgen kann. Die wissenschaftliche Fiktion hat hieralle Zeichen poetischer Phantasie, nur ist sie meistens schwieriger.Allerdings vermag die Natur der biologischen Untersuchungen dieBenutzung dieses Hülfsmittels nicht bis zu dem gleichen Grade wiedie Mathematik durchzuführen, allein trotzden macht der abstrakteCharakter der höheren biologischen Auffassungen sie für solcheVervollkommnung empfänglich, welche dann in die bekanntenOrganismen gewisse iingirte einschieben würde, um deren Ver-gleichung zu erleichtern, indem dadurch die biologische Reihegleichartiger und zusammenhängender gemacht würde. Das po-sitive Studium der lebenden Körper ist so weit vorgeschritten, dassman unmittelbar die Gestaltung eines neuen Organismus sich er-denken kann, welcher bestimmten gegebenen Bedingungen seinerExistenz Genüge leisten würde. Die Annäherung wirklicher Fällezu einigen glücklich erdachten fiktiven würde die Gesetze der ver-gleichenden Anatomie und Physiologie vervollständigen, ja oft denunmittelbaren Ermittelungen zuvorkommen. Der Gebrauch diesesHülfsmittels würde das höhere biologische Wissen zugleich erhellenund vereinfachen.

Dies sind die hauptsächlichsten Gründe, welche die Biologieder Mathematik unterordnen, ganz abgesehen von ihrer Beziehungzu den vermittelnden Wissenschaften. Es zeigt sich sogar, dassdie Mechanik, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus, wesentlichauf die Biologie Anwendung findet, während vom logischen Stand-punkt aus die Verbindung mehr durch die Geometrie geschieht.

Diese umfassende, wenn auch summarische Prüfung lässt überdie Stellung der Biologie in der ganzen wissenschaftlichen Rang-ordnung keinen Zweifel. Es erhellt hieraus der Werth der Ver-vollkommnung nach Art und Grad, deren diese Wissenschaft fähigist, und die Bestimmung, wie die vorgängige Vorbereitung dafüreinzurichten ist.

Bestimmte sich die Vollkommenheit einer Wissenschaft nur