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Erster Band.
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Dreiundvierzigstea Kapitel.

ist dieser Einfluss weniger vorherrschend und hervortretend; erkann aber hier auf andere Weise in Folge der Mannigfaltigkeit derLebensthätigkeiten, an deren die Schwere Antheil hat, untersuchtwerden, denn es giebt beinahe keine organische, thierische undselbst geistige Verrichtung, wo nicht der Einfluss der Schwereaufgezeigt werden kann; sie zeigt sich in allem, was das Stockenoder die Bewegung der Flüssigkeiten betrifft, und es ist zu be-dauern, dass ein so wichtiger Gegenstand in der biologischen Rang-ordnung noch so unzureichend studirt worden ist.

Nach der Schwere ist es der Druck, welcher durch das eigent-lich sogenannte Mittel auf den Organismus wirkt, mag diesesMittel gasartig oder flüssig sein. Dieser Druck ist nur einemittelbare Folge der Schwere, die hier auf das Mittel und nichtauf den Organismus wirkt. Das Dasein jedes in der Atmosphärelebenden Geschöpfes, selbst des Menschen, ist zwischen gewissenGrenzen der barometrischen Stufenleiter eingeschlossen, und diesesGesetz gilt auch für die Wasserthiere; indess fehlt uns für beideArten des Mittels der wissenschaftliche Begriff für die Weitedieser Grenzen und den Grad der Organisation. Man hat sich bei-nahe nur mit den physiologischen Wirkungen beschäftigt, welchebei plötzlichen Veränderungen des Druckes eintreten; der inter-essantere Einfluss allmählicher Veränderungen ist kaum untersuchtworden. Die Untersuchungen, welche unternommen worden sind,um den Einfluss des atmosphärischen Druckes auf die Blutbewe-gung festzustellen und die neuerlich bekannt gewordenen Angaben inBezug auf dessen Mitwirkung bei dem Mechanismus des Stehens undGehens überhaupt zeigen, dass man glücklicherweise auch dieseFragen zu studiren beginnt.

Man sollte aber auch die physiologische Wirkung der Be-wegung untersuchen, sowohl für den ganzen Körper, wie für einzelneseiner Organe. Kein Organismus, selbst der einfachste nicht, könntein einem Zustand völliger Ruhe leben. Vielleicht ist die doppelteBewegung der Erde und besonders ihre Drehung für die Entwicke-lung des Lebens unentbehrlich. Nach mechanischen Gesetzen mussvorzüglich die Umdrehung einen physiologischen Einfluss ausüben,weil jede Drehung dahin strebt, jedwede Anordnung zu verwirrenund noch mehr, die inneren Vorgänge zu stören. Ein vergleichendes