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Achtundvierzigstes Kapitel.
schaft auch an ihrem Orte wäre, so würden doch die Ge-setze der Methode zur Aussetzung ihrer Darlegung his zur Unter-suchung der Hauptsache nöthigen, damit jede Vermischung derfundamentalen Vorgänge mit deren einzelnen Modifikationen ver-mieden würde. Auch hat diese Klassifizirung um so weniger In-teresse, als der aus den drei modifizirenden Ursachen hervorgehendeEinfluss der politischen Kombinationen allein der menschlichen Da-zwischenkunft zugänglich ist, und man daher seine Aufmerksamkeitmehr auf diese zu richten hat.
Wenn ich vorzugsweise die politische Thätigkeit in Betrachtnehme, so thue ich es hauptsächlich deshalb, weil man ihr irr-thümlich ein Uebergewicht beilegt, welches leicht den Begriff dersoziologischen Gesetze verhindert. Auch müsste ich der Täuschungerwähnen, welche dieses Sophisma selbst hei denen aufrecht hält,welche meinen, dass sie sich von aller theologischen Philosophiefreigemacht haben. Diese Täuschung besteht darin, dass, wenn diepolitischen Versuche nur so weit wirksam gewesen sind, als sieden vorhandenen Bestrebungen entsprachen, dieselben den vor-eingenommenen oder voreiligen Zuschauern als die Ursachen dessengelten, was doch nur eine freiwillige aber wenig hervortretende Ent-wickelung allein herbeigeführt hat. Bei solchem Verfahren ver-nachlässigt man die zahlreichen Fälle, mit denen die Geschichteüberfüllt ist, wo die ausgedehnteste politische Autorität keine Spurvon ihrer Thätigkeit zurückgelassen hat, lediglich weil sie entgegender Bewegung der gleichzeitigen Civilisation erfolgte, wie dies dieBeispiele von Julian, Philipp II. und Bonaparte bezeugen-Man kann sogar die entgegengesetzten Fälle für entscheidenderhalten, die leider viel seltner sind, wo die politische Thätigkeittrotz ihrer gleich mächtigen Autorität doch in der Verfolgung umreifer Verbesserungen, ungeachtet der zu ihrem Gunsten fortschrei'tenden Tendenz, verunglückt ist. Ferguson macht die feine Be'merkung, dass die Thätigkeit eines Volkes auf ein anderes mitteleder Eroberung, oder sonst wie, nur solche Veränderungen vererb'liehen kann, welche mit dessen eignen Strebungen übereinstimmen-deren Entwickelung wird dann nur etwas beschleunigt oder meb 1,ausgedehnt, als wenn sie von letzterem Volke freiwillig ausgegange®wären.