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Zweiter Band.
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Fünfzigstes Kapitel.

sich dazu verabredet zu haben, ja ohne dass die meisten derselbenes bemerken, indem sie meinen, nur ihren persönlichen Antriebenzu folgen? Der Art ist wenigstens das wissenschaftliche Ideal diese 8Vorganges, abgesehen von den unvermeidlichen Stössen und de®Unzusammenhängenden, was von einem so verwickelten Organi 8 'mus untrennbar ist.

Die Versöhnung, welche in der Trennung der Arbeiten beigemeinsamer Anstrengung der Kräfte liegt und welche um 80deutlicher wird, je mehr die Gesellschaft sich komplizirt, bildet denCharakter der menschlichen Thätigkeit, wenn man von dem häuS'liehen Gesichtspunkt zu dem sozialen sich erhebt. Die TheiluH#der Arbeit kann in der Familie keine grosse sein, denn die Zahlihrer Mitglieder ist zu klein und eine solche Theilung widersprichdem Geist dieser Institution. Die häuslichen Verhältnisse passe®nicht für eine eigentliche Assoziation, aber sie bilden einen wahre®Verein, dessen Charakter wesentlich moralisch ist und nebenbe 1auch geistig. Auf die Zuneigung und die Dankbarkeit gestutztist der häusliche Verein hauptsächlich bestimmt, die Gesammthe^der Instinkte des Mitgefühls zu befriedigen.

Die sozialen Verbindungen zeigen den umgekehrten Charakt 8 *’Der Sinn für gemeinsame Arbeit wird hier vorherrschend und dksympathische Instinkt kann nicht mehr das hauptsächliche Ba®abgeben. Allerdings ist der Mensch im Allgemeinen so glückli^organisirt, dass er seine Mitarbeiter liebt, mögen sie noch so zahl'reich und entfernt von einander sein; aber dieses Gefühl, welch 8 ®man einer schätzbaren Gegenwirkung des Verstandes auf die G 8selligkeit verdankt, ist für die Leitung des sozialen Lebens nie®kräftig genug. Selbst wenn eine angemessene Uebung die G 8 "sammtheit der sozialen Instinkte genügend entwickeln könid 8 ’würde doch die geistige Mittelmässigkeit der meisten Mensch 8 ®ihnen nicht gestatten, sich eine genügend bestimmte VorsteU®®^

von so ausgedehnten Beziehungen zu machen, welche ihren eig eD

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Beschäftigungen zu fern liegen, als dass daraus ein theilnelnne®Antrieb von einiger Wirksamkeit hervorgehen könnte. Viel® 8 '

hat der Mensch im häuslichen Leben diese sozialen Gefiihl eentwickeln, und aus diesem Grunde bildet wohl die Famihebeste Vorbereitung für das eigentliche soziale Leben, denn