Fünfzigstes Kapitel.
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jteit erweckt. So aufgefasst hat die soziale Organisation das‘ tl- eben, mehr und mehr sich auf die Verwerthung der indivi-^''ellen Verschiedenheiten zu stützen.
Die Arbeiten müssen so vertheilt werden, dass jeder zu dem
Ve fwendet wird, was er am besten erfüllen kann; es sind dabei
^cht blos seine natürlichen Anlagen, sondern auch seine Erziehung,
^'üe Stellung und das Ganze seiner wichtigeren Charakterzüge in
Fracht zu nehmen. Dann werden alle individuellen Organisationen
,r das allgemeine Beste ausgenützt werden. Der Art ist wenig-
^ e üs das ideale Vorbild, gleichsam als Maassstab der wirklichen
^ dnung, und gerade in diesem Sinne hat der soziale Organismus
j. 01 häuslichen zu gleichen. Die soziale Disziplin ist jedoch künst-
' C W und in dieser Hinsicht unvollkommener als die häuslichet>is
b,
* 8 ziplin, wo die Natur im Voraus die wesentlichen Richtungenstimmt hat.
Auf der Untersuchung von der Vertheilung der Arbeiten ruhtbT von ^er eigentlichen sozialen Statik; in dieser Verthei-
liegt der Keim der Beziehungen zwischen der Idee der Gesell-a w und der Idee der Regierung.
j Die Arbeitsteilung erweckt verhältnissmässige besondere Ricli-j^gen, di e zugleich geistiger und moralischer Art sind, und derenla fluss erfordert in gleichem Maasse eine dauernde Aufsicht,z c be ohne Unterlass deren Unverträgliclikeiten zu hemmen oderj,. lässigen hat. Wenn auf der einen Seite die Richtung auf das^j^elne zu einer Entwickelung führt, die ohnedem unmöglichodg 6 ’ 80 er - s hickt sie doch auf der anderen Seite den Gemeingeist,* hemmt ihn wenigstens. Ebenso ist vom moralischen Gesichts-aus ein jeder zwar unter eine enge Abhängigkeit von dengestellt, aber gleichzeitig wieder durch seine besondere^^ftigung, die ihn immer an sein Privatinteresse erinnert, vonv fi- SSe abgewendet. In beiden Richtungen wachsen die Miss-te a hnissc der Arbeitsteilung mit ihren Vortheilen. Die Speziali-n ® r Ideen und der Beziehungen beschränkt den Verstand, aber
^chärft
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etri allgemeinen. Die sozialen Gefühle verstärken sich inner-st c ^ er Einzelnen einer gleichen Beschäftigung, aber entfremdenden der anderen Klassen, da Sitten und Gedanken einander
ihn in seiner Einseitigkeit und trennt das Einzelinteresse