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Zweiter Band.
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Einundfiinfzigstes Kapitel.

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Einundfiinfzigstes Kapitel.

Die soziale Dynamik, oder die Lehre vom Fortschritt.

Um die Gesetze des Fortschritts besser zu beurtheilen, ist zu-nächst die Richtung dieser grossen Entwickelung und deren Ge-schwindigkeit, so wie die Wichtigkeit ihrer verschiedenen Elementez u erklären. Die gesammte Entwickelung lässt mehr und mehrdie charakteristischen Fähigkeiten der Menschheit im VerhältnissZu denen der Thiere hervortreten, namentlich zu den Fähigkeiten,Welche wir mit dem ganzen organischen Reiche theilen. Dadurchls t auch die höchste Civilisation mit unserer Natur übereinstimmend,denn sie führt nur zu einer deutlicheren Offenbarung der wichtig-en Eigentümlichkeiten unserer Art.

Die ganze biologische Philosophie hilft darlegen, dass in der^esammtheit der tierischen Rangordnung der jeder Art zu-korumende Werth durch das zunehmende Ueberwiegen des thieri-s chen Lebens über das organische in dem Maasse bestimmt wird,man sich dabei dem menschlichen Organismus nähert. Die8 °ziale Entwickelung bildet den letzten Punkt in diesem allge-meinen Fortschritt. Die Entwickelung der tierischen Anlagen,insbesondere der geistigen und moralischen, wird mehr und mehrÜberwiegend, aber in keinem Falle kann selbst bei der höchstenVervollkommnung dieses Uebergewicht vollständig erreicht werden.£*er menschliche Fortschritt ist an eine Reihe von tierischer Ver-v °llkommnung geknüpft und verwirklicht deren höchsten Grad.

Indem die Thätigkeit des Menschen sich auf die äussere Weltlohtet, scheint die Civilisation zunächst die Aufmerksamkeit aufSorge für die materielle Existenz zu konzentriren. DerenUnterhalt und Verbesserung bilden scheinbar den Hauptgegenstandder meisten sozialen Beschäftigungen; eine genaue Prüfung zeigt'odess, dass diese Entwickelung zum Uebergewicht der höchstenr ähigkeiten führt, teils durch die Sicherheit für die Befriedigungder physischen Bedürfnisse, deren Berücksichtigung dann weniger