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Einundfünfzigstes Kapitel.
Die Anhänger der Endziele werden vergeblich sich bemühen,diese Betrachtungen für die Rechtfertigung ihres verkehrten Opti-mismus zu benutzen; denn, wenn die vorhandene Ordnung mehroder weniger mit dem Gang der Ereignisse übereinstimmt, so fehltdoch viel, dass der Zustand der natürlichen Oekonomie so günstigfür seine Bestimmung sei, wie man ihn sich etwa vorstellt. Die über-triebene Kürze des Lebens verlangsamt die soziale Entwickelung,wenn auch dieser langsame Gang hauptsächlich von der Unvoll-kommenheit unseres Organismus abhängig ist. Die grosse Schnellig'keit im Ablauf des Lebens, wo kaum 30 Jahre, inmitten der zahl-reichen physischen und moralischen Hemmnisse, anders als zu Vor-bereitungen für das Leben oder den Tod verwendet werden können,würde ein ungenügendes Gleichgewicht zwischen dem, was der Menscherdenken und dem, was er auszuführen vermag, herstellen. Alle,welche sich der Entwickelung des menschlichen Geistes widmen,fühlen bitter, wie die Zeit für die Verwirklichung ihrer best-erwogenen Pläne fehlt, von denen sie nur meist einen kleinen Thedhaben ausführen können.
Es wäre irrig, die schnellere Erneuerung der einander folgen-den Mitarbeiter als eine genügende Entschädigung für die zu be-schränkte Dauer der individuellen Thätigkeit zu halten. DieseAusgleichung wäre trotz ihrer Wichtigkeit sehr unzureichend, so-wohl in Bezug auf den Zeitverlust in Folge der nöthigen Vor-bereitung jedes Nachfolgers, als auch weil diese Nachfolge durch <h eSchwierigkeit, die Gesichtspunkte und die genaue Richtung dervorgehenden Arbeiten einzuhalten, sehr unvollständig bleibt. Dies eSchwierigkeit würde um so grösser werden, je mehr walmen Werthdie neuen Mitarbeiter haben würden. Die Stetigkeit der sich folge 11 'den Anstrengungen lässt sich zwischen verschiedenen Individuen n lirbei sehr einfachen und beinahe ganz materiellen Arbeiten voll-ständig einhalten, wo die Kräfte verschiedener Menschen sich leid 1 *an einander fügen. Dagegen lässt sich diese Stetigkeit für sd ,rschwierige und wichtige Arbeiten nicht genügend erreichen,der Einfluss einer aushaltenden Einheit durch nichts ersetzt werde' 1kann. Die geistigen und moralischen Kräfte gestatten die ^ prStückelung und die Hinzufügung zwischen Nachfolgern ebens 0 'wenig wie zwischen Zeitgenossen.