Einundfilnfzigstes Kapitel.
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Zu den Ursachen, welche auf die Schnelligkeit der sozialenEntwickelung einwirken, gehört endlich auch das Anwachsen derBevölkerung, welche zu einer steigenden Theilung in allen Arbeitenüöthigt.
Eine solche Verdichtung treibt die Einzelnen zu neuen An-^tenguugen, um durch verfeinerte Mittel ihren LebensunterhaltZu sichern, der sonst viel schwerer werden würde, und nöthigt dieÖe,sel] Rc haft zu einer kräftigeren Gegenwirkung, um gegen dieRänder widerstreitenden Richtungen der Einzelnen anzukämpfen.11 beiderlei Hinsicht handelt es sich hier nicht um die Vermehrung^ er Menschenzahl an sich, sondern um deren schärfere Konkurrenz
einem bestimmten Raum. Diese Verdichtung erzeugt neueßdürfnisse und neue Schwierigkeiten, aber entfaltet auch neueMittel und zwar nicht blos für den Fortschritt, sondern auch fürle Ordnung, indem sie die physischen Ungleichheiten gegen ein-her aufhebt und den geistigen und moralischen Kräften eineR teige n de Wichtigkeit giebt. Dieser Art ist der Einfluss^er stetigen Verdichtung der Bevölkerung. Vom Gesichtspunkteer Schnelligkeit ist sie eine neue Ursache für die Beschleunigungr sozialen Bewegung durch die Störung, welcher der Gegensatz/ ‘ w ischen dem erhaltenden und neuerungssüchtigen Instinkt erfährt,letzterer dadurch einen Ueberschuss an Kraft erlangt.
In diesem Sinne lässt sich der Einfluss eines schnelleren An-^hsens der Bevölkerung mit dem aus der Lebensdauer hervor-j, fien den vergleichen, denn es ist ziemlich gleich, ob die häufigerej^evierung der Individuen von der geringeren Lebensdauer der^ z elnen oder der hastigeren Vermehrung derselben kommt. Aller-jjj würde, wie in dem anderen Falle, diese Verdichtung und^, e se Schnelligkeit, wenn sie einen bestimmten Grad überschritten,jj? Entwickelung nicht mehr begünstigen, sondern ihr mächtigej ****** bereiten; indess ist die Zunahme der Bevölkerung. er innerhalb der Grenzen geblieben, wo jene Uebelstände nochCht eintraten.
j. Nur unsere Nachkommen würden in einer Zukunft, die so fernfudass sie uns jetzt noch keine vernünftige Besorgniss ein-bab 6n k ami » sieb über eine solche Richtung zu beunruhigenei1, Die Kleinheit unseres Planeten und die begrenzten Hülfs-
l4 ^ e ‘Äig, positive Philosophie. II. 9