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Zweiter Band.
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Einundfünfzigstes Kapitel.

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stürzt und ihn gehindert haben, aus seinem geistigen StumpfsinnUnd seiner Erstarrung herauszutreten.

Seitdem die soziale Entwickelung uns zur Ausübung einergenügend ausgedehnten Einwirkung auf die Natur geführt hat, habenw ir gelernt, uns für die Hülfe in unserem Elend der übernatürlichenHülfe zu begeben, deren Unfruchtbarkeit eine lange Erfahrung unshat kennen lernen. Allein die anfänglichen Stimmungen waren die^gekehrten, weil die allgemeine Lage einen entgegengesetzten Cha-r akter hatte. Das Vertrauen und der Muth konnte damals nurv °n oben kommen, Dank den Täuschungen, welche so das Daseine Uier unbeschränkten Macht gestatteten, wobei ich sogar noch vonhen Hoffnungen auf ein zukünftiges Leben absehe, welche erst viels Päter einen grossen sozialen Einfluss gewinnen konnten, wie dieHeschichte bestätigt.

Die theologische Philosophie hat zunächst und gleichzeitig mitgeistigen Thiitigkeit den moralischen Sinn entwickelt, indemSle bei allen Unternehmungen zeigte, dass ein übermenschlicherHeistand dabei eintreten könne. Wenn man selbst für spätereEpochen den Einfluss religiöser Gesinnung auf den LebenswandelUntersucht, wird man immer finden, dass das Vertrauen, welches^ ese Gesinnung einflösst, vielmehr aus dem Glauben an eine timt-Schliche und besondere Hülfe hervorgeht, als aus der einförmigenAussicht auf ein zukünftiges Leben. Der Art ist der Charakter jenerMerkwürdigen Stimmung, welche der geistige und sittliche Vor-gang des Gebets in dem Gehirn hervorbringt. (

Seit der Abnahme des religiösen Geistes hat man den Begriffes Wunders bilden müssen, um die seitdem seltsamen Ereig-111886 zu charakterisiren, welche man dem göttlichen Einfluss zu-* c Vb. Allein ein solcher Begriff zeigt deutlich, dass das Prinzip8r Naturgesetze dem Menschen schon vertraut zn werden be-g°Hnen hatte; ja es zeigt sich in gewisser Hinsicht schon über-^ le gend, weil das Wunder keinen anderen Sinn hat, als nur eineUr ze Unterbrechung der Naturgesetze zu sein.

Während der vollen Herrschaft der theologischen Philosophiejpebt es keine Wunder, weil alles gleich wunderbar erscheint, wie^ es die naiven Schilderungen der alten Dichtungen erweisen, woe gewöhnlichsten Vorgänge auf das engste mit den unnatürlich-