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Einundfiinfzigstes Kapitel.
steil Wundern gemischt sind und beide auf gleiche Weise erklärtwerden. Minerva leistet den gleichen Beistand, um bei blossenkriegerischen Spielen die Peitsche eines Kriegers aufzuheben, wiebei dessen Beschützung gegen ein ganzes Heer. Auch in unserenTagen mag man den Frommen suchen, welcher die Gottheit nicht ingleicherweise für seine geringsten persönlichen Annehmlichkeitenwie für die wichtigsten Interessen der Menschheit in Anspruch nimmt.Zu jeder Zeit sind die geistlichen Beamten mit den alltäglichenAnliegen ihrer Gläubigen für die unmittelbare Gunstbezeugung derVorsehung mehr in Anspruch genommen worden wie für das ewigeHeil derselben. Dies ändert indess nicht, dass im Beginn nur dietheologische Philosophie allein den moralischen Mutli zu belebenund zu erhalten, wie die geistige Thätigkeit zu erwecken und zuleiten vermochte.
Um die Stärke des ursprünglichen Strebens nach einer solchenPhilosophie bei dem Menschen zu würdigen, muss man festhalten,dass die Einflüsse des Gefühls die geistigen Bestrebungen so ver-stärkten, dass der Mensch an letzteren länger festhielt. WelcheWichtigkeit musste nicht für die geistige Anregung des Menschendie Aussicht auf eine Macht gewähren, welche die ganze Naturverändern konnte? So entsprach diese Philosophie vom geistig « 11Gesichtspunkte aus allein der damals möglichen Weise mensch-licher Forschung und der Art seiner Untersuchungen; auch 111moralischer Hinsicht konnte sie allein seine Kräfte entwickelt 1 'indem sie ihn auf eine unbeschränkte Herrschaft über <h e
äussere Welt, als den würdigen Lohn für seine spekulativen Au'strengungen, hoffen liess.
Was die sozialen Betrachtungen anlangt, welche von ihr« rSeite diese Nothwendigkeit herbeiführen, so bedarf es nur ein« rkurzen Erwähnung derselben, weil sie in der Geschichte des the°"logischen Staates zum Vorschein kommen müssen. Die theologisch 13Philosophie ist in ihrer sozialen Bestimmung nach zwei Punkt « 11zu prüfen, theils indem sie hei der sozialen Einrichtung den Vor
sitz führt, theils um dabei das Dasein einer besonderen gelehrt « 11
Klasse zu gestatten. Die Bildung einer festen und dauernde 0
Gesellschaft verlangt den vereinten Einfluss gemeinsamer A°sichten, welche dem Auseinandergehen der Meinungen der Einzeln « 0