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Zweiter Band.
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137
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Einundliinfzigstes Kapitel. 137

Einhalt thun können. Ein solcher Einfluss ist selbst in dem best-ungerichteten Staat unentbehrlich, wo doch so viele Ursachen denEinzelnen so tief mit der Gesellschaft verknüpfen.

Welche soziale Gewalt man auch dem Zusammentreffen desEutzens und selbst der Gemeinschaft von Neigungen zuschreiben®mg, so würden beide doch nicht auf die Dauer bei der kleinstenGesellschaft hinreichen, wenn nicht die geistige Gemeinsamkeit,bestimmt durch die einstimmige Anhänglichkeit an gewisse Grund-begriffe, den ohnedem unvermeidlichen Zwistigkeiten zuvorkäme°der sie berichtigte.

Die geistigen Kräfte bestimmen das soziale und noch mehr dasPolitische Leben; sie allein können die allgemeine Gegenwirkung derGesellschaft auf die Einzelnen herbeiführen, welche die Bestimmung^ er Regierung kennzeichnet, und welche ein System gemeinsameryeberzeugungen in Betreff der Welt und der Menschheit erfordern.Uan kann daher die politische Nothwendigkeit eines solchen Systemsjbr jedwede Epoche nicht verkennen, am wenigsten für die Kind-der Gesellschaft. Der menschliche Geist, dessen ThätigkeitGrundlage für die gesellschaftliche Organisation beschaffen soll,a ün seinerseits sich nur durch die Gesellschaft selbst entwickeln,

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^nn deren Entwickelung ist von der der geistigen Kräfte un-e ünbar. Diese können nur in der theologischen Philosophie her-v °rtreten, welche allein im Beginn ein genügendes System gemein-samer Ueberzeugungen zu bilden vermag.

Anderseits war das Uebergewicht der theologischen Philo-j^Pbie für die geistige Entwickelung deshalb nothwendig, weil sie^ ein eine Klasse von Männern zu bilden vermochte, welche sich61 erforschenden Thätigkeit widmeten. Dieser zweite Gesichts-, akt ist fjj r a l] e me ine soziologischen Beweise nicht minder er-üch als der erstere. Ueberdem ist seine Beurtheilung leichterdas 861116 Anwendung eine längere; denn in dieser Beziehung hat^ _ soziale Uebergewicht der theologischen Philosophie selbst<j, 1 ^ en vorgeschrittensten Völkern gewissermaassen bis zu unserena gen gedauert.

verm ög en uns keine Vorstellung von den Schwierigkeitenmachen, welche in der Kindheit der Menschheit die Begründunger Theilung zwischen Lehre und Praxis haben musste. Im ersten