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' EinundfUnfzig8t.es Kapitel.
stoss sich auf alle Theile des geistigen Systems ausdehnte, waserst in unseren Tagen geschehen ist, haben die ins Einzelne gehen-den wissenschaftlichen Untersuchungen denen, die sich ihnen wid-meten, die Gesammtrichtung derselben auf eine neue Philo-sophie, welche mit der theologischen Philosophie nicht mehr ver-träglich ist, verhüllt. Die mit dem Einzelnen beschäftigten Geisterwaren in dem guten Glauben, dass, wenn sie sich aller Unter-suchungen über die innere Natur der Wesen und über die wesent-liche Art, wie die Vorgänge hervorgebracht werden, enthielten,die physikalischen Studien dann keineswegs mit den theologischenErklärungen in Widerspruch ständen.
Diese Täuschung ist allmählich verschwunden, nachdem derwissenschaftliche Geist in die Untersuchungen einen neuen Wegeinführte und in logischer Hinsicht den Gegensatz heraustretenliess, welcher zwischen der Vernünftigkeit der Verfahrungsweisenin Anwendung auf die nächsten Zwecke und der Verwegenheitbesteht, mit der man die undurchdringlichsten Geheimnisse zu ent-schleiern sucht. Ebenso hat für die Lehre es sich mehr und mehrunmöglich erwiesen, die Unterordnung der Vorgänge unter Gesetz®mit deren Abhängigkeit von einem veränderlichen Willen zu ver-söhnen.
Die Annahme einer allgemeinen Vorsehung verbunden mitbesonderen Gesetzen, welche sie sich selbst auferlegt hat, ist nurein unfreiwilliges Zugeständniss des theologischen Geistes an de®positiven, eine Art Vergleich, den die geistige Entwickelungeingegeben hat. Dieses Uebereinkommen, welches namentlich derKatholizismus organisirt hat, indem er den täglichen Gebrauch vonWundern und Prophezeihungen untersagte, der im ganzen Alter*thum so vorwiegend war, bezeichnet in der religiösen Verfassungeine vorübergehende Lage, ähnlich derjenigen, welche in der mon-archischen Verfassung die Einrichtung der konstitutionellen Monar-chie einnimmt; in der einen und anderen Beziehung sind solch 6Begriffe ein Zeichen des Verfalls.
Die Unterschiede beider Philosophieen werden für die gross®Menge hauptsächlich in der Anwendung deutlich. Keine theol 0 'gische Philosophie lässt sich mit der Macht, die Ereignisse voraus'Zusehen oder zu verändern, vereinigen, welche Macht die wichtigste