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Zweiter Band.
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Einundfiinfzigatea Kapitel.

drei Philosophien damit auf eine einfache Frage der Zweckmässig'keit zurückgeführt werden, welche nach der Prüfung der Entwicke-lung des menschlichen Geistes zu entscheiden ist. Die Umänderungder theologischen Philosophie vollzieht sich durch den allmählichenErsatz der Gottheit durch die Entität, wenn die religiösen Begriffesich verallgemeinern und sie die Zahl der übernatürlichen Agentenwie deren thätiges Dazwischentreten vermindern, namentlich s°bald sie, wenn auch nicht wirklich, aber doch im Prinzip, zUeiner strengen Einheit gelangen.

ln diesem letzten Zustande verliert die übernatürliche Wirk-samkeit ihre ursprüngliche Besonderung, verlässt die unmittelbareLeitung der Vorgänge, und setzt an deren Stelle eine geheimniss-volle Entität, welche zunächst von ihr ausgegangen ist, auf diejedoch der menschliche Geist durch den täglichen Gebrauch mehrund mehr die Hervorbringung jedes Ereignisses ausschliesslich be-zieht. Diese sonderbare Art zu philosophiren, war lange Zeit nöthigitheils um den Verfall der Theologie zu erleichtern, indem die D&"zwischenkunft übernatürlicher Ursachen mehr und mehr beseitigtwurde, theils um den Aufschwung der Wissenschaft dadurch vor"zubereiten, dass der Geist sich an die ausschliessliche Betrachtungder Vorgänge gewöhnte. In beiden Beziehungen war ein solcherUebergangszustand unvermeidlich.

Die metaphysische Philosophie gleicht in Bezug auf die Methodeund Lehre der theologischen Philosophie; sie kann immer nur ein 0einfache Modifikation derselben bilden. Sie hat nur eine gering 6geistige Festigkeit und deshalb eine viel schwächere soziale GewaltDiese Eigenschaften passen zu ihrer vorübergehenden Aufgabe 1,1der Gesammtheit der menschlichen Entwickelung, sei es bei den*Einzelnen oder bei der Gemeinschaft, und sie vermag deshalb den 5positiven Geist weniger Widerstand zu leisten.

Einerseits lässt die zunehmende Subtilität ihrer Begriffe ik* eEntitäten mehr und mehr zu blossen abstrakten Namen der b 0treffenden Vorgänge werden, so dass solche Erklärungen läch 01 'lieh sind, was hei den theologischen Begriffen nie so lei cßgeschehen konnte; andererseits muss die organische Ohnina 0einer solchen Philosophie in politischer Hinsicht es verhindertdass die allmählichen Modifikationen des theologischen