Band 
Zweiter Band.
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Zweiundfiinfzigstcs Kapitol.

in der Organisation der weissen Rasse und besonders in der Ein-richtung ihres Gehirns einige Keime für diese Ueberlegenheit.Ebenso kann man mehrere physikalische, chemische und selbst bio-logische Thatsachen auffinden, welche die Gegenden Europa’s zumSchauplatze dieser Entwickelung machen mussten.

Das Unbestimmte in der theologischen und metaphysischenPhilosophie, was noch gegenwärtig in den sozialen Studien herrscht,konnte sich mit diesen gewagten Erklärungen zufrieden geben;vergleicht aber ein zu positiven Erwägungen gewöhnter Mann,diese schon erlangten Beweise mit der grossen Schwierigkeitwelche man lösen will, so wird er sogleich das Unzureichendejener erkennen. Nun kommt dies aber nicht blos von der geringenZahl und der Unvollständigkeit der Nachrichten, vielmehr liegt eslediglich an dem Mangel jeder soziologischen Lehre. Ohne derenLicht wird man niemals wissen, ob man alle unentbehrlichen Ele-mente beisammen habe. Offenbar muss also diese Frage der kon-kreten Soziologie bis dahin vertagt werden, wo die sozialen Gesetzein ihrer Abstraktheit, wenigstens in ihrer Gesammtheit, aufge-stellt sein werden. Die Neuheit und Schwierigkeit dieser Wissen-schaft, welche ich schaffen will, gestattet vielleicht mir selbst nichtdieser wichtigen Vorsicht immer treu zu bleiben, allein ich hab ßwenigstens den Leser genügend gewarnt, und dieser wird die Ab-wege berichtigen können, zu denen ich mich unwillkürlich h»b ßhinreissen lassen.

Nach dieser Darlegung des Geistes, welcher bei den historische 11Beobachtungen herrschen muss, habe ich vor Beurtheilung <P rsozialen Entwicklung die Art zu bestimmen, wie die einander fobgenden Epochen, welche zur Prüfung kommen sollen, abzumesse 11sind. Mein Entwickelungsgesetz bestimmt, mit Ausscliluss all eSWillkürlichen die Eigenthümlichkeit und die Ordnung dieser ver-schiedenen Gestaltungen; indess bleibt dabei eine Ungewissheitim Nebensächlichen, welche ich zu beseitigen habe. So sieht m ® 11z. B. den metaphysischen Zustand einer gewissen geistigen Kat®'gorie gleichzeitig mit dem theologischen Zustand einer spätere * 1Kategorie auftreten, oder auch mit dem positiven Zustand eine 1 "vorhergehenden, trotzdem, dass der menschliche Geist nach Einh ßlder Methode und Gleichartigkeit der Lehre verlangt. Diese scheu*