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Zweiter Band.
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ZwcinndtünfziRstes Kapitel.

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s ich nicht des Gebrauches von Benennungen entsc.hlagen, welchedie Darstellung verdeutlichen oder den Gedanken bestimmterAachen .

Die Soziologie hat von der eigentlichen Geschichte nur Nacli-Weisungen zu entlehnen, welche in Gemässheit der biologischenLehre vom Menschen geeignet sind, die Gesetze der Gesellschaftklar dazulegen. Jede so erlangte Angabe ist beinahe immer einer,°ft sehr feinen Umänderung zu unterziehen, um aus der konkretenL'orm in die abstrakte überzutreten und sich der NebenumständeBezug auf Klima und Oertlichkeit zu entledigen. Diese Reinigungl8 t nur Nachahmung dessen, was die Astronomen, die Physiker, dieChemiker und die Biologen regelmässig rücksichtlich ihrer Vorgängev °llziehen; nur macht die grössere Verwickelung der sozialen Vorgänge^ese vorgehende Umarbeitung schwieriger. Die Rückwirkung, welche( l’ e soziale Dynamik übt, besteht nur darin, dass sie in die ganzeVergangenheit eine Reihe von Messstangen einfügt, welche Beobach-tungen zu sammeln und zu leiten geeignet sind. Diese MessstangenMüssen sich um so näher stehen, je mehl - man der Gegenwart sichNähert, indem die soziale Bewegung eine immer grössere Beschleu-nigung zeigt.

So ist meine historische Untersuchung von einer Mengec hwierigkeiten befreit, welche die Unvollkommenheit der gegen-wärtigen Kenntnisse nicht überwinden kann. Wollte man z. B.eitle konkrete Geschichte der Menschheit liefern, so würde esSchwierig sein, die soziologischen Auffassungen mit den geologischenrwägungen zu vereinigen; vielmehr müsste eine grosse ZahlV ° n Fragen der konkreten Soziologie für eine aufgeklärtere Zeit^gespart bleiben. Der menschliche Geist ist für sehr einfache° r gänge an solche Vertagungen gewöhnt und wird dieselbe Klug-l ! bei viel verwickelteren Vorgängen beobachten,jj, Ein Beispiel wird dies deutlicher machen; ich benutze dieEdärung des Trägers und des Schauplatzes der vollständigstenRialen Entwickelung. Weshalb besitzt die weisse Rasse das^vilegium der hauptsächlichsten sozialen Entwickelung und wes-j 8 h ist Europa der Ort für diese überwiegende Civilisation? Diese^ a ge hat das Nachdenken und mehr als einmal die Neugierdeer Philosophen und Staatsmänner erweckt. Allerdings zeigen sich