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Zweiter Band.
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Zweiundfünfzigstes Kapitel.

beseelt werden, welches von dem des Menschen sich nur im Gradeunterscheidet. Dieser ursprüngliche Zustand kann nicht verkanntwerden, mag man ihn a priori nach der biologischen Lehre prüfen,oder ihn a posteriori nach den Nachrichten studiren, welche wirüber dieses erste soziale Alter besitzen. Die Erwägungen überdie Entwickelung des einzelnen Menschen bestätigen in dieser Be-ziehung die Ergebnisse der Untersuchung der Entwickelung beider Gesammtheit.

Viele Philosophen haben dieses Ergebniss dadurch verdunkelt,

dass sie durchaus den Polytheismus als geistigen Ausgangspunkt

festhalten wollen, d. h. den Glauben an übernatürliche Wese», ,' |verschieden und unabhängig von der Materie, welche in allen |

ihren Gestaltungen nur leidend ihrem hohen Willen unterworfen

ist. Man hat selbst den strengen Monotheismus als die Quelle hin-

stellen wollen, aus welcher dann durch Verschlechterung der Poly

theismus und der Fetischglaube hervorgegangen sein soll. Diese

Irrthümer widersprechen nicht nur allen Beobachtungen übe r j

Menschen und Gesellschaften, sondern auch den sichersten Gesetze 11 1

über die geistige Entwickelung. Der geistige und moralische

Ausgangspunkt für uns ist in jeder Hinsicht ein niedrigerer,

diese Annahmen verlangen. Der Mensch hat überall mit de» 1

Fetischdienst und mit der Menschenfresserei begonnen. Tro^

des Schreckens und Abscheus bei der blossen Erinnerung ein e! ’

solchen Anfangs, darf doch unser Stolz nicht darin bestellen, eine 11 i

solchen Anfang zu verleugnen, sondern die Entwickelung zu rühme 11 '

welche uns so sehr Uber diese elende Lage erhoben hat.

Andere Philosophen sind trotzdem, dass sie den Fortschrittvom Fetischglauben zum Polytheismus und später zum Monoth elSmus anerkennen, in einen dem vorigen entgegengesetzten 1 rrtl» 1111verfallen, welcher zwar weniger schwer ist, aber doch der Berich jtigung bedarf. Dieser geringere Irrthum nimmt den Fetischglaube 11nicht als das charakteristische Zeichen des Urzustandes, iiid eiiJdiesem Zustande der einer noch unvollkommeneren Kindheit vor» 11gegangen sein soll, wo der Mensch ausschliesslich mit seiner B rhaltung beschäftigt war und nur ein rein materielles Lebe»führt habe, ohne alle Sorge um spekulative Meinungeu .des elementarsten Grades. Der Art sollen z. B. noch heute >h e