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Zweiundflinfzigstes Kapitel.
gebe dies, abgesehen von seiner hohen Organisation, zu, aber ichbestreite die daraus gezogene Folgerung, die bei den Thieren selbstauf einer falschen Abschätzung ihres geistigen Zustandes beruht.Ich bin überzeugt, dass diejenigen höheren Tliiere, welche bei ge-nügender Muse schon eine gewisse geistige Thätigkeit zeigen können,ebenso wie wir, zu einer Art von groben Fetischglauben gelange°ider immer darin besteht, dass die äusseren Körper, bis zu denträgsten, erfüllt mit Leidenschaften und Begehrungen, die dene°iwelche sie selbst empfinden, mehr oder weniger ähnlich sind, vor-gestellt werden. Es mag z. B. ein Kind oder ein Wilder auf dereinen Seite, und ein Hund oder ein Affe auf der anderen eine Uhrdas erste Mal betrachten und es wird in der Auffassung jener beide 11kein Unterschied sein; beide werden dieses Erzeugnis» der meusch'liehen Industrie als eine Art von Thier betrachten, dass eigene 0Geschmack und eigene Neigungen habe. Für beide ergiebt sichalso eine Art Fetischglaube und die ersten haben nur den Vor'zug, dass sie weiter gehen können. So bestätigt der Grad derAehnlichkeit zwischen der geistigen Entwickelung des Mensche 11und der höheren Tliiere, nach der entsprechenden Aehnlichkeit ihrerGehirnorgane meinen Ausspruch über den geistigen Anfangspunktder Menschheit.
Unsere lange Gewöhnung an eine metaphysische Theologie bis 3 *uns einen solchen rohen Anfang kaum begreifen, der doch ,/jügrossen Fehlgriffen geführt hat. So hat man den Fetischglaube 11mit dem Polytheismus vermengt, indem man dem letzteren jen ° 0Götzendienst beilegte, welcher nur dem ersteren angehört. Die Priest° rdes Jupiter oder der Minerva würden mit demselben Recht de”abgenutzten Vorwurf der Bilderanbetung von sich abgelehnt habe 0 ’wie dies die katholischen Doktoren thun, wenn sie des Gleich 611von den Protestanten beschuldigt werden. Ein jeder braucht ° llfin seine eigene Geschichte zurückzugreifen, um da die Wiederhol 011 ^eines solchen anfänglichen Zustandes zu finden. Wenn hervo rragende Denker das Geheimnis» für Vorgänge zu ermitteln such eI1 ’deren Gesetze sie nicht kennen, werden sie in sich das Bestreb 611finden, die Erzeugung unbekannter Wirkungen nach den Leide 11schäften und Gefühlen des betreffenden Gegenstandes aufzufa sseI ^den man sich da als lebend vorstellt. Dies ist nichts Anderes 111